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Oberschule: Stadt will kein gymnasiales Angebot

Barsinghausen Oberschule: Stadt will kein gymnasiales Angebot

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung hält nichts von dem Wunsch der Lisa-Tetzner-Oberschule (LTS) zur Einführung eines gymnasialen Angebots an der Schule. Über den von der Schule gestellten Antrag muss die Stadt als Schulträger entscheiden.

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Die Lisa-Tetzner-Oberschule wünscht sich ein gymnasiales Angebot, die Stadtverwaltung hält das nicht für sinnvoll.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Der Schulausschuss wird am 17. November darüber beraten, der Rat der Stadt am 6. Dezember den endgültigen Beschluss fassen. Die Empfehlung der Verwaltung an die Politik fällt allerdings eindeutig aus: Das Begehren der Schule sollte abgelehnt werden.

Die Lisa-Tetzner-Schule wird seit dem Schuljahr 2014/15 von einer Haupt- und Realschule in eine Oberschule umgewandelt. Die Schulleitung hatte nun ihren Antrag auf ein gymnasiales Angebot ab Klasse neun damit begründet, dass sie vor allem ihren älteren Schülern den Wechsel zwischen den Schulformen erleichtern wolle.
Laut Verordnung des Kultusministeriums müsste eine Oberschule mit gymnasialem Angebot dauerhaft dreizügig und mit mindestens 27 Schülern pro Jahrgang im Gymnasialzweig geführt werden. Die Stadtverwaltung bezweifelt, dass diese Zahlen über einen längeren Zeitraum erreichbar sind.

Zudem befürchten die Schulexperten in der Verwaltung, dass ein zusätzliches gymnasiales Angebot an der LTS erhebliche Auswirkungen auf den Gymnasialzweig der Goetheschule (KGS) haben würde. Dort würde sich die Zahl der Anmeldungen im Gymnasialzweig möglicherweise mehr als halbieren, prognostiziert die Verwaltung. Dies würde aber die Möglichkeiten des gymnasialen Unterrichtsangebots begrenzen „und damit die Attraktivität des Gymnasialzweiges an der KGS senken“, heißt es in der Vorlage für den Rat. Neben dem weiterhin vermutlich starken Hannah-Arendt-Gymnasium entstünden so „zwei schwache einzügige gymnasiale Angebote“ an der Lisa-Tetzner-Schule und an der Goetheschule. Die Schlussfolgerung der Verwaltung: „Daraus folgt die Empfehlung, den Antrag der Lisa-Tetzner-Schule abzulehnen.“

Von Andreas Kannegießer

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