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Ohweg: Flüchtlingsheim soll abgerissen werden

Großgoltern Ohweg: Flüchtlingsheim soll abgerissen werden

Die marode Asylbewerberunterkunft am Ohweg in Großgoltern wird in diesem Sommer geschlossen. Der Betreibervertrag läuft aus und soll nun doch nicht verlängert werden. Die Stadtverwaltung sieht sich angesichts der zuletzt rückläufigen Flüchtlingszahlen dazu in der Lage, die Bewohner der Einrichtung am Ohweg in anderen Unterkünften unterzubringen.

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Das Flüchtlingswohnheim am Ohweg in Großgoltern hat ausgedient. Nach dem Auslaufen des Betreibervertrages Ende Juni soll es abgerissen werden.

Quelle: Archiv

Großgoltern. Die Verwaltung verhandele mit den Betreibern, wie die Beseitigung des Gebäudes zu realisieren sei, sagte Erster Stadtrat Georg Robra am Dienstagabend in der Sitzung des Sozialausschusses.

In dem von der Firma Human-Care betriebenen Unterkunft am Ohweg leben zurzeit 66 Flüchtlinge. Diese könnten zur Jahresmitte in eine der im Bau befindlichen Einrichtungen an der Hannoverschen Straße oder an der Einsteinstraße umziehen. Die Zahl der Zuwanderer ist nach Angaben der Verwaltung zuletzt deutlich gesunken - auf etwa fünf pro Woche. "Wir sind froh über die Atempause", sagte Robra im Ausschuss. Nach den jüngsten Zahlen betreut die Stadt Barsinghausen derzeit 633 Flüchtlinge. Die aktuelle Quote sei bis Ende Juli verlängert worden, sagte Fachdienstleiterin Heide Heyerhorst. "Bis dahin müssen wir noch 120 Menschen neu aufnehmen."

Von den 633 von der Verwaltung betreuten Zuwanderern sind laut Heyerhorst etwa die Hälfte Männer und jeweils ein Viertel Frauen und Kinder. In 85 von der Stadt angemieteten Wohnungen leben derzeit 384 Menschen. Schwerpunktmäßig sind die Zuwanderer in der Kernstadt - dort leben 185 Flüchtlinge - und in Bantorf untergebracht, wo 183 Menschen ein vorläufiges Zuhause gefunden haben. In Goltern leben insgesamt 80 Flüchtlinge.

Von Andreas Kannegießer

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