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„Oper auf dem Lande“ zeigt Telemann-Stück auf Rittergut
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Eckerde „Oper auf dem Lande“ zeigt Telemann-Stück auf Rittergut

Einem weiteren heiteren Opernfest auf dem Rittergut Eckerde steht nichts mehr im Wege. Die Stiftung Edelhof Ricklingen und die Familie von Heimburg lassen die Telemann-Oper „Pimpinone oder die ungleiche Heirat“ vor der Kulisse des Gutshauses spielen.

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Auf dem Gelände des Ritterguts Eckerde spielt wieder die Oper auf dem Lande.

Quelle: Treeske Hönemann

Barsinghausen. Die Premiere am Sonnabend, 10. August, auf dem Gut ist die sechste Staffel der Veranstaltungsreihe „Oper auf dem Lande“. Alle zwei Jahre fällt das Programm ein wenig schmaler aus, weil die Stiftung die Förderer nicht jedes Jahr beanspruchen kann und will. Der Etat für insgesamt sechs Aufführungen des Telemann-Stücks - in Eckerde, im Kloster Wennigsen, auf dem Rittergut Altenrode im Harz sowie auf dem Edelhof - beträgt rund 57.000 Euro. Im Vorjahr wurden 87.000 Euro benötigt.

Die Stiftung kommt mit weniger Geld aus, weil die Zahl der Gesangssolisten auf sechs reduziert und auf ein großes Orchester verzichtet wird. In der einstündigen Oper „Pimpinone oder die ungleiche Heirat“ gibt es nur eine Bass- und Sopranpartie. Cembalo, Flöte und Geige begleiten die Sänger. Im zweiten Teil der Staffel nach der Pause sind Opern-Duette zu hören, die von einem Bläserquintett untermalt werden.

Die Auswahl der Stücke hat ein Kreis um den ehemaligen Opernintendanten Hans-Peter Lehmann und Christa Grünreich von der Stiftung getroffen. „Telemanns Oper ist ein kleines witziges Lustspiel mit netten Melodien, die ein bisschen an Mozart erinnern“, schwärmt Grünreich. Ein Kammermädchen sieht in der Heirat mit Pimpinone, einem alten, jedoch wohlhabenden Bürger, endlich eine Möglichkeit, sich finanziell zu verbessern. „Wir haben die Oper mit dem Untertitel ,Liebe, Last und Leidenschaft‘ versehen“, sagt Grünreich. Und nach der Pause werde es mit den Duetten unter dem Motto „Mann und Frau, Frau und Mann, was die Oper auf dem Lande nicht alles kann“ weitergehen.

Sie kann viel: Sie hat in der Musikförderung in Niedersachsen, der Concordia-Stiftung, der Klosterkammer und der Anja-Fichte-Stiftung Geldgeber gefunden. Und sie bringt das Telefon von Grünreich reichlich zum Läuten. „Wir hatten schon viele Anfragen nach Karten. Die Anrufe kommen von weit her“, sagt Grünreich. Der Vorverkauf beginnt Mitte Mai.

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