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Papierboote kommen ohne Schiffbruch ins Ziel

Großgoltern Papierboote kommen ohne Schiffbruch ins Ziel

Zwei junge Freizeitkapitäne haben beim Sommerfest im Freibad Goltern am Sonnabend ihre Papierboote zu Wasser gelassen – und bei der Regatta im Schwimmerbecken das Ziel erreicht, ohne mit ihren selbstgebauten Booten zu kentern.

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Fabian (links) und Mika drehen nach der Regatta eine Ehrenrunde im Papierboot.

Quelle: Frank Hermann

Großgoltern. Der achtjährige Fabian aus Lindwedel in der Wedemark benötigte mit seinem schnittigen Eigenbau namens "Delphin" lediglich 51 Sekunden für die 25 Meter lange Strecke. Unterstützung beim Bootsbau erhielt Fabian zuvor von seinen Großeltern Karin und Hans-Jürgen Trauer aus Nordgoltern.

Mehr Zeit bei der Regatta nahm sich der fünfjährige Mika aus Gehrden, der sein 150 Zentimeter langes und 80 Zentimeter breites Schiff auf den zweiten Platz steuerte. "Für den Eigenbau haben wir ausschließlich Pappe und zwei Dosen Sprühkleber verwendet", erläutert Mikas Mutter Sabrina Heuer, die mit ihrer Familie zu den Stammgästen im Golterner Freibad gehört.

Viele Spiel- und Unterhaltungsangebote bereicherten das Sommerfest am Sonnabend im Freibad Goltern. Neben der lustigen Papierbootregatta standen unter anderem ein Schnuppertauchen mit den Calenberger Tauchfreunden sowie Bogenschießen, Wiesengolf und reichlich Badespaß auf dem Programm.

Unter Anleitung der beiden Tauchlehrer Andreas Waiblinger und Felix Krull durften Interessenten erste Unterwasser-Erfahrungen mit Sauerstoffflasche und Taucherbrille sammeln. "Ein tolles Gefühl. Das wollte ich immer schon ‘mal ausprobieren", sagte die elfjährige Lara aus Barsinghausen, die in Begleitung von Felix Krull ihre ersten Tauchrunden im Schwimmerbecken drehte.

Beim Sommerfest bedankten sich die Organisatoren vom Betreiber- und vom Förderverein zudem bei Steinmetzmeister Thomas Müller aus Barsinghausen für dessen Unterstützung beim Umbau eines Durchschreitebeckens. "Das Becken ist jetzt barrierefrei und einfacher zu pflegen. Außerdem wird es von den Badegästen besser angenommen als die alte Anlage", erläutert die Fördervereinvorsitzende Heide Hamann.

Ohne Sponsoren wie Thomas Müller, der sich mit einer Fördersumme von rund 3000 Euro beteiligte, seien solche Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten im privaten Freibad kaum zu finanzieren.

In einer ersten Zwischenbilanz für die bisherige Badesaison sprechen die privaten Betreiber von einem durchwachsenen Zuspruch. Bislang haben etwas mehr als 9000 zahlende Gäste das Freibad besucht.

"Jetzt hoffen wir auf besseres Badewetter im August, damit noch möglichst viele Leute zu uns kommen", sagt Rolf Hennies, Vorsitzender des Betreibervereins.

Voraussichtlich bis Anfang September bleibe das Freibad geöffnet. "Eine Verlängerung machen wir vom Wetter abhängig", betont Hennies.

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Von Frank Hermann

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