Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Eine Paraderolle für Helmut Zierl

Barsinghausen Eine Paraderolle für Helmut Zierl

Moritz Rinkes Beziehungskomödie „Wir lieben und wissen nichts“ läuft seit Monaten erfolgreich an deutschen Theatern. Dem Verein Calenberger Cultour & Co ist es gelungen, das Stück nach Barsinghausen zu holen.

Voriger Artikel
Landeskirche stockt Spendenbeträge auf
Nächster Artikel
Schulneubau: Entscheidung fällt im Januar

Sandrine Guiraud, Uwe Neumann, Elisabeth Degen und Helmut Zierl überzeugen in ihren Rollen.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Barsinghausen. Im fast ausverkauften Theater am Spalterhals haben die Zuschauer im Stück „Wir lieben und wissen nichts“ tiefgründige, treffend beobachtete und fein skizzierte Charaktere erlebt. Stück und Darsteller faszinierten bis zur letzten Minute und gaben den Zuschauern Denkanstöße mit auf den Weg.

Mit Hauptdarsteller Helmut Zierl aus der ersten Riege der deutschen Schauspieler, Elisabeth Degen, Uwe Neumann und Sandrine Guiraud stand ein Ensemble auf der Bühne, das in punkto Darstellungskraft, Mimik und Dramatik voll zu überzeugen wusste – und dafür am Ende mit minutenlangem Beifall belohnt wurde.

Zwei Paare treffen sich in Frankfurt zum berufsbedingten Wohnungstausch. Auf Grund unglücklicher Umstände müssen sie es ungewollt einige Stunden miteinander aushalten. Die Frauen - wunderbar die scheinbar taffe Hannah, gespielt von Elisabeth Degen, und die leichtfüßige, träumerische Magdalena, dargestellt von Sandrine Guiraud - versuchen zu Beginn noch, eine freundliche Fassade aufrecht zu erhalten. Doch nach wenigen Stunden kracht diese vollkommen in sich zusammen.

Derweil bestehen die Männer auf ihre unterschiedliche Haltung zum Leben. Da ist der Kulturhistoriker Sebastian (Helmut Zierl), der die Welt aus den Augen seiner Dichter und Philosophen begreift. Er verzweifelt an der modernen Welt, in der man via PIN-Codes und WLAN-Router zwar Zugang zu allem Möglichen erhält, aber nicht zu sich selbst. Sein Gegenspieler Roman (Uwe Neumann) ist ein voll vernetzter „Alles-Im-Griff-Typ“. Die vier und ihre Beziehungen geraten immer mehr auf Kollisionskurs, bis bereits seit längerem schwelende Krisen aufbrechen, für die sie keine Lösungen finden.

Von Heidi Rabenhorst

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6snqo7zf9t31iw3exj21
Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Fotostrecke Barsinghausen: Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de