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Pastor Feldkamp: Friedhofskonzept überdenken

Barsinghausen Pastor Feldkamp: Friedhofskonzept überdenken

Der städtische Friedhof Osterfeld bietet laut Friedhelm Feldkamp, Pastor der Petrusgemeinde, zahlreiche Möglichkeiten für attraktive Bestattungsformen. Auf der großen Fläche würden einige Bereiche zurzeit nicht oder kaum genutzt.

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Pastor Friedhelm Feldkamp (Mitte) erläutert SPD-Mitgliedern die Situation auf Barsinghäuser Friedhöfen.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Feldkamps Ansicht nach sind dort zum Beispiel Baumbestattungen möglich. Allerdings müssten, sollte die Nachfrage weiter anhalten, bald zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Auch sollte langfristig überlegt werden, wie die Grabstellen anders angelegt werden könnten. Feldkamp hält es für zudem sinnvoll, das Friedhofskonzept – dazu gehörten die städtischen und die kirchlichen Friedhöfe – zu überdenken.

„Mit welcher Friedhofskultur wollen wir weiter machen?“, fragte er während eines Ortstermins mit Mitgliedern der SPD. „Es kann doch nicht sein, dass ein städtischer Friedhof sehr viel teurer ist, als ein kirchlicher“, bemängelt Feldkamp: „Die Menschen gehen dorthin, wo es günstiger ist. Die Folge für die städtischen Friedhöfe ist, sie werden noch teurer.“ Die Preise, auch für die Kapellennutzung, seien gerade für Menschen aus der Nordstadt sehr hoch und eine Trauerfeier am offenen Grab bei Regen alles andere als pietätvoll.

„Der nächste Rat sollte die Gelegenheit nutzen, sich sehr frühzeitig und vielleicht auch grundsätzlich Gedanken über die Neuordnung des Friedhofswesens Gedanken zu machen“, stimmte ihm SPD-Abteilungsvorsitzender und Ratsherr Dirk Härdrich zu. Anlass für die Begehung war die Zukunft der dortigen Kapelle. „Vor einem Jahr hat der Rat mit 37 Stimmen beschlossen, die Kapelle einem Trägerverein zu übertragen und aus der Grobe-Erbschaft Geld für die Renovierung zur Verfügung zu stellen“, erinnerte er. Doch Fortschritte seien nicht erkennbar.

Wenigstens die Toilette sollte wieder geöffnet werden. Die Folge der Schließung: Das Pflegepersonal des Friedhofes muss in den Büschen Hinterlassenschaften aller Art entfernen. In einem Gutachten sei vorgeschlagen worden, die Toilettentür mit einer Chip-Karte zu öffnen oder eine Zeitschaltuhr einzubauen, damit die Tür nicht rund um die Uhr offen ist. Außerdem sollte das hässliche Holzvordach der Kapelle entfernt werden.

Von Jörg Rocktäschel

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