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Pastor Feldkamp übernimmt neue Aufgaben

Barsinghausen Pastor Feldkamp übernimmt neue Aufgaben

Pastor Friedhelm Feldkamp verlässt zum 30. September die Petrusgemeinde. Das bedeutet nicht nur Veränderungen in der Kirchengemeinde, sondern könnte auch Auswirkungen auf die SPD-Rats-Kandidatenliste für die Kommunalwahl haben. Feldkamp kandidiert auf Listenplatz 5 im Wahlbereich I.

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Friedhelm Feldkamp

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Der Barsinghäuser Pastor übernimmt nach 13 Jahren in Barsinghausen eine neue Aufgabe in der Landeshauptstadt. Der Bischofsrat der Landeskirche Hannovers sowie der Vorstand des Stephansstiftes und der Diakonischen Heime Kästorf haben ihn gebeten, deren Anstaltsgemeinde mit zu begleiten. Das ist eine Kirchengemeinde innerhalb der zahlreichen Einrichtungen mit weit über 1000 Mitarbeitern. Auf ihn warte „eine zu verantwortende, weitläufige und spannende, kirchlich-diakonische Quartiersentwicklung in recht großem Umfang“, teilt Feldkamp im neuen Gemeindebrief mit: „Ein großer Arbeitsbereich also neben dem, was ich herkömmlich gemacht habe: kirchliche Basisarbeit.“
„Die Nachricht kann für uns überraschend“, sagte am Dienstag Reinhard Dobelmann, Vorsitzender der SPD Barsinghausen. Die SPD sei froh gewesen, mit Feldkamp, der kein Parteimitglied ist, einen sozial engagierten Kandidaten gewonnen zu haben. Ob er auf der Liste bleiben könne, hänge allerdings davon ab, ob er seinen Wohnsitz in Barsinghausen behalte. Das heißt, wohnt Feldkamp bis zur Wahl am 11. September noch in der Stadt, kann er auch kandidieren. „Als wir die Liste aufgestellt haben, hatte Feldkamp seine Berufung noch nicht erhalten“, betont Dobelmann.
Feldkamp sucht allerdings ein Haus „in oder nahe an Hannover dran“, wie er auf Facebook veröffentlicht hat. Die Partei hat noch bis zum 14. Juli Zeit, zu reagieren, falls der Pastor vorher umzieht. „Dann beschließen wir unser Wahlprogramm und haben noch Gelegenheit, eventuell Plätze neu zu besetzen“, sagte Dobelmann.
Feldkamp sieht den Fortgang aus der liebgewonnen Petrusgemeinde auch als Aufbruch. „Gottes Volk muss beweglich sein“ seien die gestrengen, ihm wegweisenden Worte des damaligen Landessuperintendenten Walter Meyer-Roscher gewesen, mit denen er ihn als Berufsanfänger 1992 auf seine erste Stelle sandte.

Von Jörg Rocktäschel

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