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Pastor Friedhelm Feldkamp nimmt Abschied

Barsinghausen Pastor Friedhelm Feldkamp nimmt Abschied

Friedhelm Feldkamp ist von Superintendentin Antje Marklein während eines Gottesdienstes von seinem Amt als Pastor der Petrusgemeinde entpflichtet worden. 250 Gemeindeglieder wünschten ihm für seine neue Aufgabe als Pfarrer in der Dachstiftung des Stephansstiftes in Hannover alles Gute.

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Pastor Friedhelm Feldkamp verlässt die Petrusgemeinde.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Als Bürger bleibt Friedhelm Feldkamp der Stadt erhalten. Der parteilose Pastor wurde für die SPD in den Rat gewählt. Feldkamp hat in den vergangenen 13 Jahren einiges bewegt und sich dabei nicht nur auf die Petrusgemeinde beschränkt, sondern sich auch stets bemüht, „Kirche selbstbewusst nach außen zu tragen, damit die Menschen in Barsinghausen gut und friedlich zusammenleben“, wie er zum Abschied sagte: „Lassen sie bloß nicht nach“, rief er den Gemeindegliedern zu und: „Danke, dass ihr so mutig wart, Dinge anzugehen, mitgemacht, mir den Rücken gestärkt und mich ausgehalten habt.“
In seiner von großem sozialen Engagement geprägten Amtszeit sind die Petruskrippe, das Wohnheim Petrushof, das Familienzentrum und der soziale Mittagstisch entstanden. Stadtteilfeste wurden ins Leben gerufen, der Arbeitskreis „Kulturelle Vielfalt“, der mit der Petrusgemeinde verbunden war, der Second-Hand-Basar, kreative Kirchgeldaktionen, um Spenden zu erhalten.
Denn sein Start war nicht leicht, wie Kirchenvorstand Michael Rehren erinnerte. Das Gemeindeleben habe in vielen Bereichen brach gelegen, das Gemeindehaus sei marode gewesen und um die Finanzen stand es auch nicht gut. Mit kreativen Ideen habe Feldkamp für Besserung gesorgt. Der gab das Lob zurück: „Ich habe das nicht allein gemacht. Und es hat mir hier Spaß gemacht zu arbeiten. Wir haben uns hier gegenseitig mit Ideen befruchtet“.
„Weitblick, Kollegialität und das Beharren, das Festhalten an seinen Zielen“, das sind laut Antje Marklein Feldkamps Eigenschaften, die dazu geführt haben, dass er Spuren hinterlässt, die sich sehen lassen können. Dabei sei er auch ein unbequemer, kompromissloser Streiter gewesen. Pastor Matthias Stalmann, von Feldkamp „Bruder Goltern“ genannt, betonnte, dass die Zusammenarbeit niemals frei von Konflikten, aber immer von Kontinuität und großer Verlässlichkeit geprägt gewesen sei. Der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hartig nannte Feldkamp einen guten Zuhörer und Seelsorger. Ein Lob, das in zahlreichen Grußworten wiederholt wurde.
Die Bewohner und das Team des Petrushofs bedankten sich bei ihm mit einem neu getexteten Danke-Lied und dem Lied „Always Look on the Bright Side of Life“ aus dem Monty Pythons-Film „Das Leben des Brian“. Bei den anderen Ständchen zum Abschied wirkte Feldkamp selbst mit. Er ist Posaunist der St. Peter’s Brass Band. Wehmut war auf allen Seiten beim Abschied dabei, aber auch Fröhlichkeit und Dankbarkeit für eine gute Zeit.

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Von Jörg Rocktäschel

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