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Stadt hinkt bei Straßenbauprojekten hinterher

Barsinghausen Stadt hinkt bei Straßenbauprojekten hinterher

Die Stadt Barsinghausen hinkt bei ihren Straßenausbau- und Sanierungsprojekten zum Teil deutlich hinter den eigenen Zeitplänen her. Nach Mitteilung der Verwaltung sind Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 5,7 Millionen Euro noch nicht abgearbeitet.

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Die Tiefbauarbeiten im Langenäcker hatten ursprünglich schon 2015 beginnen sollen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Die Gründe dafür sind vor allem fehlendes Personal und die Nachwirkungen der Diskussion um die Straßenausbaubeiträge. Von den rund 20 Tiefbauprojekten, für die der Rat der Stadt für das Haushaltsjahr 2015 Geld zur Verfügung gestellt hatte, ist zum Ende des Jahres 2016 erst ein kleinerer Teil abgearbeitet. Die Erneuerung der Gehwege in der Straße An der Sehlworth etwa ist von der Verwaltung zurückgezogen worden, andere Vorhaben wie die Gehwegerneuerung in der Tannenstraße oder der Komplettausbau der Oberen Straße sollen immerhin in den nächsten Monaten beginnen. Auch der Umbau der Bahnhofstraße, über den derzeit noch beraten wird, war eigentlich bereits im Haushaltsplan für 2015 finanziert.

Für das laufende Jahr stand unter anderem Geld für die Planung zum Komplettausbau der Osterfeldstraße und der Veskampstraße im Etat bereit. Auch diese Vorhaben sind noch nicht begonnen worden. „Wir mussten manche Maßnahmen aus personellen Gründen in die Zukunft verschieben“, sagte Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann während der Bauausschusssitzung am Mittwochabend.

Baudirektor Tobias Fischer verweist darauf, dass etliche Straßenbauvorhaben in den vergangenen Jahren auch deshalb verschoben worden seien, weil bis zur Bürgerbefragung Unklarheit über die Zukunft der Straßenausbaubeiträge in der Stadt geherrscht habe. Für das Personalproblem deutet sich laut Fischer für das kommende Jahr Besserung an. Für eine freie Ingenieurstelle sei ein Bewerber in Sicht. „Wir können damit akute Löcher stopfen“, sagt Fischer. Darüber hinaus müssten erst die Ergebnisse einer internen Bewertung abgewartet werden. „Das Personal muss noch bemessen werden.“

Trotz des großen Rückstandes bei der Umsetzung von Projekten sieht Fischer die Bauverwaltung insgesamt „auf einem guten Weg“. Um Straßen und Plätze im Stadtgebiet in einem kontinuierlichen Turnus zu sanieren, hatte die Stadtverwaltung schon vor Jahren eine Summe von vier Millionen Euro als Zielmarke genannt, die Jahr für Jahr investiert werden müssten. „Das ist realistisch“, betont Fischer, auch wenn die Stadt dieses Volumen in den vergangenen Jahren nicht erreicht habe. Im nächsten Jahr sollen vor allem die Projekte aus den Vorjahren abgearbeitet werden. Mittelfristig stehen unter anderem die Erneuerung der Knickstraße und der Schmiedekampstraße auf der Liste der Bauverwaltung.

Von Andreas Kannegießer

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