Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Pflegeanbieter wollen mit Schulen kooperieren

Barsinghausen Pflegeanbieter wollen mit Schulen kooperieren

Um mehr junge Leute für eine qualifizierte Ausbildung in den Pflegeberufen zur interessieren, streben sowohl die stationären als auch die ambulanten Anbieter enge Kooperationen mit den Schulen an. Außerdem wünschen sich die Experten neue Wohnformen für ältere Menschen in Barsinghausen.

Voriger Artikel
KGS-Schüler verschönern ihre grüne Oase
Nächster Artikel
Bühne bereitet sich auf neue Spielzeit vor

Beim vierten Pflegegipfel spricht der Sozialpolitiker Max Matthiesen (Fünfter von rechts) mit Vertretern ambulanter und stationärer Pflegeanbieter.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Ziel müsse es sein, den Senioren möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Bereich zu ermöglichen.

"Darum wäre es wichtig, neue Wohnformen mit einer hohen Qualität zu etablieren", sagte Elena Schwindt, Leiterin des Marienstiftes, beim vierten sogenannten Pflegegipfel mit Vertretern mehrerer Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Zu diesem Treffen hatte erneut der CDU-Sozialpolitiker Max Matthiesen aus Egestorf eingeladen.

Jörn Reuter-Radatz von der Diakonie Niedersachsen plädierte ebenfalls für eine möglichst große Bandbreite, um Alternativen für das Wohnen im Alter zu bieten. "Neben stationären Heimplätzen und ambulanten Diensten sollte es auch mehr betreute Wohnformen und Wohngemeinschaften geben", betonte der Fachmann.

Dabei sei es wichtig, innerstädtische Flächen mit einer vorhandenen Infrastruktur zu nutzen, damit die Menschen tatsächlich ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Auf Anregung von Max Matthiesen wollen sich die Pflegeanbieter verstärkt um Partnerschaften mit Schulen bemühen. "Es geht darum, frühzeitig das Interesse an den Pflegeberufen zu wecken. Schüler könnten die Betriebe besuchen und in das Berufsfeld hineinschnuppern“, erläuterte Matthiesen.

Wichtig sei es zudem, eine bessere Lobby für die Kranken- und Altenpflege zu schaffen: "Wir sollten deutlich machen, dass es ein toller und wichtiger Job mit Aufstiegsmöglichkeiten ist."

ASB-Geschäftsführer Jens Meier lobte den Ansatz, frühzeitig auf die Schulen zuzugehen. Der ASB-Kreisverband investiere am Standort Barsinghausen in eine qualifizierte Ausbildung von Pflegefachkräften.

"Solche Investitionen rechnen sich, denn Qualität ist wichtig", sagte Meier. Die Qualität im Pflegebereich dürfe nicht sinken, weil ausgebildetes Fachpersonal fehlt.

Von Frank Hermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Bereits zum fünften Mal hat der Lions-Club für das Calenberger Land einen Adventskalender aufgelegt. Jeden Tag werden Preise vergeben im Gesamtwert von fast 10.000 Euro. Hier finden Sie täglich alle Gewinner. mehr

doc6xkg5l1pgbb118xf9jm9
Schüler freuen sich über das neue Spielhaus

Fotostrecke Barsinghausen: Schüler freuen sich über das neue Spielhaus

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Lisa Malecha:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: lisa.malecha@haz.de