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Pflegeheim soll zum Jahresende bezugsfertig sein

Barsinghausen Pflegeheim soll zum Jahresende bezugsfertig sein

Rund ein Jahr nach Beginn der Arbeiten ist auf Barsinghausens größter Baustelle auf dem ehemaligen Kaiserhofgelände ein wichtiges Etappenziel erreicht: Das Dach des künftigen Seniorenpflegeheimes ist nahezu dicht, jetzt konzentrieren sich die Rohbauarbeiten auf das südlich angrenzende Ärztehaus.

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Das Seniorenpflegeheim auf dem ehemaligen Kaiserhofgelände soll zum Jahreswechsel bezugsfertig sein.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Bauarbeiten für das Gesundheitszentrum sind in den vergangenen Monaten zügig vorangekommen, wie Geschäftsführer Alexander Voeth von der Hamelner Firma Kontur Bau Vision bestätigt: „Wir sind sehr zufrieden.“ Das Pflegeheimgebäude werde voraussichtlich zum Jahresende komplett fertiggestellt sein. Das Ärztehaus soll laut Voeth im November im Rohbau stehen.

Auf ein Richtfest hat die Baufirma verzichtet. „Der künftige Betreiber wollte nicht“, sagt Voeth und verweist darauf, dass derartige Zeremonien bei großen Bauvorhaben immer seltener organisiert würden. Bereits seit mehreren Wochen sind die beteiligten Baufirmen mit dem Innenausbau im Pflegeheimgebäude beschäftigt. „Im Erdgeschoss ist der Innenputz bereits dran“, sagt Voeth. Am Freitag ist der gewaltige Baukran neben dem Pflegeheimkomplex abgebaut worden. Er wird nicht mehr benötigt. Statt dessen wird laut Voeth in der kommenden Woche ein anderer, kleinerer Kran im Bereich der Marktstraße aufgebaut, mit dessen Hilfe die Baumaterialien für das Ärztehaus in die oberen Geschosse gehievt werden sollen.

Der Abbau des großen Kranes am Freitag verlief ohne Probleme. Mit Hilfe eines Autokranes mit einem 60 Meter hohen Mast demontierten Mitarbeiter des Baumaschinenunternehmens Warner und Wedekind den 30 Meter hohen Baukran. Auf sechs Lastzügen wurden die bis zu 15 Meter langen Einzelteile abtransportiert. „Der Kran wird nächste Woche in Wolfsburg wieder aufgebaut“, sagte Warner und Wedekind-Mitarbeiter Norbert Pusse.

Die Bahnhofstraße neben der Großbaustelle für das neue Gesundheitszentrum wird in den nächsten Wochen nur einspurig befahrbar sein. Der Verkehr wird mithilfe einer Ampel im Blockverkehr an der Baustelle vorbeigeleitet. Der Platz zur Lagerung von Material und Geräten rund um den Gebäudekomplex sei sehr knapp bemessen, sagt Voeth. „Da brauchen die Mitarbeiter schon manchmal Nerven.“ Mit der Ampelregelung steht seitlich entlang des Gebäudes deutlich mehr Platz zur Verfügung.

Die Arbeiten für das zur Marktstraße hin ausgerichtete Ärztehaus können wegen der schwierigen Gründung des Gebäudes erst jetzt Fahrt aufnehmen. Im Untergrund mussten aufwendige Stützen mit hydraulisch verpressten Absteifungen hergestellt werden, um Schäden am Nachbarhaus auf jeden Fall zu vermeiden. Voeth spricht von einer „kniffeligen Aufgabe“ für die Statiker. „Der Ablauf hat super geklappt, aber der Beton musste sehr lange aushärten.“ Am Montag solle nun damit begonnen werden, die Bodenplatte für das Erdgeschoss zu gießen. Das Erdgeschoss im Ärztehaus wird künftig von der Apotheke hoch zwei von Apotheker Marcus Griebsch genutzt. Das zweite Obergeschoss wird laut Voeth in den Pflegebereich einbezogen. Das erste und dritte Obergeschoss und das Dachgeschoss werden vermietet. Die Verträge dafür seien ausgehandelt, lediglich die Unterschriften fehlten noch, sagt der Geschäftsführer von Kontur Bau Vision. Er rechnet damit, dass das Ärztehaus im April oder Mai nächsten Jahres bezugsfertig sein wird.

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Von Andreas Kannegießer

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