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Pokalschlager wirft seine Schatten voraus

Barsinghausen Pokalschlager wirft seine Schatten voraus

Im August-Wenzel-Stadion sind die Vorboten des Pokalschlagers bereits deutlich zu sehen. Seit Anfang der Woche wird die Anlage für das DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Egestorf/Langreder und dem Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag vorbereitet. Dabei müssen die Gastgeber eine Menge beachten.

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Im August-Wenzel-Stadion sind die ersten Vorboten des Pokalschlagers bereits zu sehen.

Quelle: Björn Franz

Barsinghausen. Das Geräusch von Metall, das auf Metall trifft, hallt über den frisch gemähten Rasen. Die Handwerker rufen sich routiniert Kommandos zu, während sie auf der Gegengerade des August-Wenzel-Stadions an den hohen Gerüsten arbeiten, auf denen am Sonntag die Fernsehkameras postiert sein werden. Denn auch das gehört dazu, wenn der DFB-Pokalwettbewerb am Sonntag erstmals nach Barsinghausen kommt: Live-Berichterstattung beim Bezahlsender Sky, später eine Zusammenfassung des Spiels auf ARD und ZDF - und das ist nur ein kleiner Teil der Besonderheiten, die der große Fußball mit sich bringt.

Dass sie einige Auflagen erfüllen müssen, das kannten die Verantwortlichen des 1. FC Germania Egestorf/Langreder bereits von den Spielen im Landespokal und der Aufstiegsrunde zu Regionalliga. Doch der Auftritt in der 1. Runde des DFB-Pokals, in der am Sonntag (Anpfiff um 15.30 Uhr) die Bundesligaprofis der TSG 1899 Hoffenheim zu Gast in Barsinghausen sein werden, übertrifft alles bisher Dagewesene. Das gibt Andreas Nikolai, der 2. Vizepräsident der Germanen, ganz offen zu.

Ein Pressebereich samt Mixedzone, in dem die Journalisten von Fernsehen, Radio und Zeitungen nach der Partie die Spieler interviewen können, muss ebenso eingerichtet werden wie ein seperater Raum für die Dopingproben. "Die Räumlichkeiten dafür bietet das Stadion, aber es fällt natürlich alles ein bisschen kleiner aus als in der Bundesliga", sagt Nikolai. Das Bistro auf der Tribüne wird für das Pokalspiel zu einem kleinen VIP-Raum umgestaltet, der vor allem von Gästen des Rechteinhabers Infront bevölkert sein wird. Doch den größten Aufwand macht wohl die Trennung der Fangruppen.

Gemeinsam mit den Erstligaprofis, die bereits am Sonnabend anreisen und in einem hannoverschen Hotel absteigen, werden sich am Sonntag auch gut 400 Anhänger der Kraichgauer auf den etwa 500 Kilometer langen Weg an den Deister machen. "Alle bekannteren Fangruppierungen kommen mit Bussen nach Barsinghausen", erklärt der Egestorfer Vizepräsident nach Rücksprache mit dem Bundesligisten. Und das könnte bedeuten, dass sich unter den vielen friedlichen Anhängern auch einige der insgesamt 50 als gewaltbereit geltenden Hooligans aus dem TSG-Umfeld befinden.

Daher setzen die Verantwortlichen auf eine konsequente Trennung. Die Hoffenheimer Fans gelangen durch einen seperaten Eingang in ihren Bereich auf der vom Spielfeld aus gesehen linken Tribünenseite. Dort werden eigens drei mobile Toiletten sowie ein Getränke- und Imbissstand für die Gäste aufgebaut. Und für die Sicherheit sollen insgesamt mehr als 50 Ordner sowie ein größeres Aufgebot der Polizei sorgen.

Auf eine angedachte Baumaßnahme müssen die Germanen allerdings verzichten. "Wir hatten geprüft, ob wir auf der Gegengerade eine mobile Tribüne aufstellen könnten", verrät Nikolai, doch das sei wegen der Aufbauten für die Fernsehkameras nicht möglich gewesen. "Dabei hätten wir sicherlich 1000 Tickets mehr verkaufen können". So werden am Sonntag also "nur" die 2500 Zuschauer dabei sein, die sich eine der begehrten und seit Anfang dieser Woche restlos ausverkauften Karten sichern konnten.

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