Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Politik urteilt positiv über neues Gebührenmodell

Barsinghausen Politik urteilt positiv über neues Gebührenmodell

Die Barsinghäuser Ratsfraktionen sind offenbar grundsätzlich bereit, das von der Stadtverwaltung vorgeschlagene neue Gebührenmodell für Regenwasser zu beschließen. Die endgültige Entscheidung fällt der Rat Anfang Dezember.

Voriger Artikel
Stadt sucht Helfer für weitere Sprachkurse
Nächster Artikel
Mülltonnen: Auslieferung klappt reibungslos

Am Langenäcker lässt der Barsinghäuser Stadtentwässerungsbetrieb derzeit neue Regenwasserkanäle einbauen. Nach altem Gebührenmodell müssten die Anlieger sich mit Ausbaubeiträgen an den Kosten beteiligen. Nach dem von der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Modell würden diese Beiträge entfallen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Zwar haben der Finanzausschuss und der Betriebsausschuss für Stadtentwässerung in einer gemeinsamen Sitzung am Mittwochabend noch kein Votum abgegeben, Kritik an der Neuregelung gab es aber nicht. „Wir haben eine positive Tendenz, aber würden gerne noch beraten“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Gerald Schroth. Lob gab es von Vertretern der UWG und der Wählergemeinschaft Aktiv für Barsinghausen (AFB): „Wir stehen dem Modell sehr positiv gegenüber“, sagte AFB-Fraktionsvorsitzende Bettina Klein. Peter Messing (SPD) gab noch keine Wertung ab und verwies auf die anstehenden Haushaltsberatungen seiner Fraktion.

Zuvor hatte Bernd Wolff von der K+W Wirtschaftsberatung noch einmal die Eckpunkte der möglichen Neuregelung skizziert. Demnach sollen die Kosten für Investitionen, Betrieb und Unterhaltung des Regenwasserkanalnetzes zwischen der Stadt, den Bürgern und anderen Straßenbaulastträgern nach einem veränderten Schlüssel aufgeteilt werden, der die Eigentumsverhältnisse genauer abbildet. Für die Grundstücksbesitzer würde das nach Berechnung von K+W zu einer Erhöhung der Gebühren um etwa 0,12 Euro pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche führen. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mache das etwa 18 Euro pro Jahr aus, sagte Wolff. Im Gegenzug würden aber künftig die Straßenausbaubeiträge entfallen, die von Anliegern bisher für Sanierungsarbeiten am Regenwasserkanalnetz zu zahlen waren. „Die Bürger müssen also nicht eine große Summe auf einmal zahlen, sondern laufend kleine Beträge“, erläuterte Bürgermeister Marc Lahmann.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6sm6s0ilp50j9a3fcj1
Immer wieder samstags rollt der Handball

Fotostrecke Barsinghausen: Immer wieder samstags rollt der Handball

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de