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Politiker setzen gemeinsam auf Trassenausbau

Barsinghausen Politiker setzen gemeinsam auf Trassenausbau

Die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch (SPD) und Maria Flachsbarth (CDU) haben sich auf eine gemeinsame Haltung zur geplanten ICE-Trasse Hannover-Bielefeld verständigt. „Möglichst Ausbau der vorhandenen Trasse vor Neubau“ lautet das Ziel der Politiker.

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Die Bürgerinitiative Munzel wendet sich weithin sichtbar gegen die geplante ICE-Trasse.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Flachsbarth und Miersch haben ihren gemeinsamen Standpunkt nach einem Gespräch mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, formuliert. Die Abgeordneten verwiesen in dem Gespräch auch auf einen früheren Beschluss des Bundestages, in dem sich das Parlament für die sogenannte Ertüchtigung der alten Trasse und gegen einen Neubau ausgesprochen hatte.

Nach Mitteilung von Flachsbarth und Miersch hat Ferlemann in dem Gespräch allerdings darauf hingewiesen, dass der umstrittene Trassenabschnitt „systemische Relevanz“ für den angestrebten Deutschlandtakt der Bahn habe. Mit diesem Takt will die Bahn Anschlussverbindungen optimieren und Wartezeiten verkürzen, um viel Verkehr von der Straße auf die Schiene zu holen. „Wir fordern eine ergebnisoffene Prüfung aller Varianten“, sagen Miersch und Flachsbarth. Unabhängig von der Entscheidung sei in jedem Fall „maximal möglicher Lärmschutz“ für die betroffenen Anwohner unabdingbare Voraussetzung.

Die Bürgerinitiative Munzel, die gegen die Neubaupläne zwischen Groß Munzel und Holtensen kämpft, hat unterdessen zahlreiche Stellungnahmen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 mit Argumenten gegen den Trassenneubau beim Bundesverkehrsministerium eingereicht. „Aus meiner Nachbarschaft haben alle eine Stellungnahme geschrieben“, sagt die stellvertretende BI-Vorsitzende Dorothea Machate-Kannapke. Sie selbst habe ebenso wie weitere BI-Mitglieder andere Betroffene bei der individuellen Formulierung der Bedenken unterstützt. „Noch beim Maibaumaufstellen haben wir geworben“, berichtet das Vorstandsmitglied. Die Initiative will sich nun „zwei Wochen zum Luftholen gönnen“, wie Machate-Kannapke sagt. „Dann werden wir uns im Vorstand zusammensetzen und weitere Aktionen planen.“

Von Andreas Kannegießer

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