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Politiker sprechen über geplante Bahntrasse

Barsinghausen Politiker sprechen über geplante Bahntrasse

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) ist am Donnerstag Thema eines Treffens in Wunstorf mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und den CDU-Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth, Hendrik Hoppenstedt und Maik Beermann.

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Die BI-Munzel sagt Nein zur geplanten ICE-Trasse.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Hauptpunkt wird die neue Gleisverbindung zwischen Hannover und Bielefeld sein, die als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft wurde. Teil des rund 1,88 Milliarden Euro kostenden Projekts ist eine zweigleisige Neubaustrecke zwischen der Abzweigung Letter und Lindhorst, die durch die Munzeler Feldmark führen könnte.
Dagegen regt sich Widerstand. Am Donnerstag sollen auch Vertreter der Bürgerinitiativen zu Wort kommen. Aus dem Barsinghäuser Bereich sind Gerald Schroth und Dorothea Kannapke (BI Munzel/Holtensen) dabei. Mandy von Zobeltitz vertritt die BI Seelze gegen neue Bahntrassen.
Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann wird der Stellungnahme des Rates der Stadt Nachdruck verleihen. Dieser hatte auf die „hohe Umweltbetroffenheit“ des Bauprojekts und die Auswirkungen auf das Trinkwasserschutzgebiet Forst Esloh hingewiesen. Laut Stadtverwaltung würde zudem eine Verschiebung der Trasse nach Norden zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit führen. Die vorhandene Ausbautrasse und die Lage des Mittellandkanals könnten genutzt und somit kostenintensive Großbauwerke vermieden werden.
„Vielleicht wird auch endlich geklärt, woher der Entwurf für die Trasse tatsächlich kommt“, sagte Lahmann gestern. Er spielt auf eine Mitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch an. Dessen Fazit nach einer Vielzahl von Gesprächen lautet „Ausbau vor Neubau“. Miersch zitiert aus einem Schreiben von Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies an Bundesverkehrsminister Dobrindt: „Ich gebe zu bedenken, dass das Projekt, wie es im BVWP dargestellt ist, nicht der zu prüfenden Anmeldung meines Hauses entspricht.“
„Selbst die Deutsche Bahn (DB) als maßgebliche Betreiberin scheint an einem Neubau der Trasse kein erkennbares Interesse zu haben“, ergänzt Miersch. Er erinnert daran, dass sich der Bundestag in der vergangenen Wahlperiode gegen einen Neubau ausgesprochen hat.

Von Jörg Rocktäschel

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