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Polizei sichert Spuren an gestohlenem Rüstsatz

Barsinghausen Polizei sichert Spuren an gestohlenem Rüstsatz

Ein Teil des bei dem Einbruch am Pfingstwochenende im Barsinghäuser Feuerwehrgerätehaus entwendeten Rüstsatzes sind am Mittwochabend auf dem weitläufigen Feuerwehrgrundstück wiedergefunden worden. Wieder da sind das Stromaggregat sowie ein sogenannter Spreizer. 

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Spurensicherung an den wiedergefundenen Geräten: Die Kriminalbeamten Susanne Sievers und Andreas Rethschulte untersuchen das Stromaggregat und den Spreizer auf Fingerabdrücke.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Versteckt zwischen Paletten, oberflächlich getarnt mit einigen Metallteilen sowie Blättern und Zweigen – so ist ein Teil des bei dem Einbruch am Pfingstwochenende im Barsinghäuser Feuerwehrgerätehaus entwendeten Rüstsatzes am Mittwochabend auf dem weitläufigen Feuerwehrgrundstück wiedergefunden worden. Wieder da sind das Stromaggregat sowie ein sogenannter Spreizer. Die Polizei vermutet, dass die Einbrecher die Gerätschaften später abholen wollten, um damit dem Geldautomaten im Egestorfer Volksbank-SB-Center an der Stoppstraße zu Leibe zu rücken. Als sich dieser Plan aus unbekannten Gründen nicht realisieren ließ, hätten die Einbrecher die Gerätschaften zurückgelassen, mutmaßen die Ermittler.

Beamte der Barsinghäuser Polizei haben bereits am Donnerstagvormittag die Spurensicherung an dem von Einbrechern aus dem Feuerwehrgerätehaus verschleppten Stromaggregat und dem Spreizer abgeschlossen. Am Mittag haben die Ermittler die Beutestücke aus dem dreisten Einbruch am Pfingstwochenende wieder freigegeben, sodass die Feuerwehr ihr Eigentum wieder in Empfang nehmen konnte.

Aus Sicht der Polizei sind die beiden Geräte zumindest äußerlich unbeschädigt. Ermittler Andreas Rethschulte und seine Kollegin Susanne Sievers haben an den Geräten und den zugehörigen Hydraulikschläuchen etliche Fingerspuren gesichert, außerdem lose Metallsplitter, die sich an der Spitze des Spreizers befanden. Die weitere Untersuchung der gesicherten Spuren wird nach Rethschultes Worten nun das Landeskriminalamt übernehmen. Dabei soll vor allem geklärt werden, ob die Fingerspuren bereits bekannten Straftätern zugeordnet werden können, die in der Datenbank der Ermittlungsbehörden registriert sind. Ergebnisse werden jedoch erst später vorliegen.

Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Einbruch bei der Barsinghäuser Feuerwehr und einer Reihe ähnlicher Straftaten, die in den vergangenen Monaten bundesweit begangen worden sind. Dabei hatten die Diebe die gestohlenen, für die Rettung von Unfallopfern vorgesehenen Gerätschaften der Feuerwehr genutzt, um mit brachialer Gewalt Geldautomaten aufzubrechen.

Von Andreas Kannegießer

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