Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Post benötigt ebenerdige Halle für Stützpunkt

Barsinghausen Post benötigt ebenerdige Halle für Stützpunkt

Die Deutsche Post AG will im Sommer einen neuen Zustellstützpunkt für Briefe und Pakete abseits der Barsinghäuser Innenstadt beziehen. Das Logistikunternehmen reagiert damit offenbar auch auf den anhaltenden Trend zum Internethandel, der der Post Zuwächse im Paketgeschäft beschert.

Voriger Artikel
"Wer sich engagiert, bekommt etwas zurück"
Nächster Artikel
Einziger Einsatz verlangt Feuerwehr viel ab

Der Zustellstützpunkt im Obergeschoss des Barsinghäuser Postgebäudes an der Poststraße hat bald ausgedient.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. "Die Sendungsmenge ist stark nach oben gegangen", sagt Post-Pressesprecher Jens-Uwe Hogardt. Bisher hatte die Post in Barsinghausen Briefe und Pakete im Obergeschoss des Postgebäudes an der Poststraße für die Zustellung vorbereitet. Dort seien die Voraussetzungen nicht mehr optimal, sagt Hogardt. "Wir brauchen eine Halle mit ebenerdigen Bedingungen."

Hinzu komme, dass die Post nicht Eigentümerin des Gebäudes an der Poststraße sei. Um den Ankauf des alten Postgebäudes bemühen sich die Barsinghäuser Stadtwerke – aber nur unter der Bedingung, dass das Postbank-Finanzcenter und die Filiale der Post im Erdgeschoss als Mieter erhalten bleiben. Im Obergeschoss, wo derzeit noch Briefe und Pakete verteilt werden, sollen Büroräume entstehen, wenn die Stadtwerke den Kaufvertrag unterschreiben.

Der Standort für das neue Verteilzentrum steht nach Hogardts Worten noch nicht endgültig fest. Das Gewerbegebiet Bantorf ist mehrfach genannt worden, noch gibt es offenbar aber auch andere Varianten. Die Post werde nicht selbst bauen, erläutert Hogardt. "Ein Investor errichtet das Gebäude und vermietet es dann an die Post." Die Planungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Derzeit würden Gespräche mit potenziellen Partnern geführt.

In dem geplanten Zustellstützpunkt werden laut Hogardt ausschließlich Postsendungen für die knapp zwei Dutzend Zustellbezirke im Barsinghäuser Stadtgebiet bearbeitet. Die Zahl der dort tätigen Mitarbeiter beziffert er auf gut 30.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6spabpzubjsctq3jk5w
Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Fotostrecke Barsinghausen: Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de