Volltextsuche über das Angebot:

24°/ 12° wolkig

Navigation:
Präventionsrat will Kritikern besser zuhören

Barsinghausen Präventionsrat will Kritikern besser zuhören

Der Barsinghäuser Präventionsrat sucht nach Möglichkeiten, um mit Bürgern in Kontakt zu kommen, die angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise unsicher sind oder Ängste entwickelt haben. Die Mitglieder des Gremiums sind sich einig: Ängste können nur im persönlichen Gespräch genommen werden.

Voriger Artikel
Auch Familie Struß muss Rücklagen angreifen
Nächster Artikel
Flucht mit dem Auto endet in Sackgasse

Der Barsinghäuser Präventionsrat diskutiert die Frage, wie Kritiker der aktuellen Flüchtlingspolitik am besten in die Diskussion eingebunden werden können.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben es in den vergangenen Wochen in Begegnungen immer wieder festgestellt: Viele Bürger sind nicht zufrieden mit der Flüchtlingspolitik. Allerdings werden die meisten dieser Kritiker auch mit offiziellen Informationsveranstaltungen nicht erreicht. Es gehe darum, Unzufriedene in die Diskussion einzubinden, „um sie nicht an Facebook oder an Rechtsextremisten zu verlieren“, wie Bürgermeister Marc Lahmann bei der Sitzung des Präventionsrates am Montagabend erläuterte.

Ziel müsse es sein, so etwas wie ein offenes Ohr zu schaffen für Unzufriedene, sagte Stadtjugendpfleger Björn Wende. „Wir dürfen diese Menschen nicht allein lassen mit ihren Befürchtungen.“ Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzenden Gerald Schroth wird es „schwer sein, Unzufriedene mit Argumenten zu erreichen“. Nach Auffassung anderer Mitglieder des Präventionsrates gibt es allerdings nur wenige andere Möglichkeiten. Vertreter der Schulen berichteten, dass Nähe und persönliche Kontakte zu Flüchtlingen am besten geeignet seien, um Bedenken und Ängste abzubauen. Gute Chancen, Menschen mit Vorbehalten zu erreichen, gibt es nach Meinung vieler Gremiumsmitglieder vor allem im persönlichen Gespräch. „Es gibt die Möglichkeit, mit jedem einzelnen von uns zu reden“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hartig. Auch der Erste Stadtrat Georg Robra betonte die Bedeutung von Einzelgesprächen und persönlicher Überzeugungsarbeit. „Wir müssen Gegenpositionen schaffen“, sagte er.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6px6xl48q101c0n1vbl4
Krimikomödie bietet Mordsspaß auf der Bühne

Fotostrecke Barsinghausen: Krimikomödie bietet Mordsspaß auf der Bühne

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de