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Publikum staunt über talentierte junge Musiker

Barsinghausen Publikum staunt über talentierte junge Musiker

Die neue Saison der Reihe Calenberger Classics des Vereins Calenberger Cultour & Co. ist am Sonntagabend von acht hochtalentierten jungen Künstlern des Instituts zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMT) im Konventsaal des Klosters Barsinghausen eröffnet worden.

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Musikprofessor Martin Brauß (links) ist mit seinen hochbegabten jugendlichen Schützlingen zu Gast im Konventsaal des Barsinghäuser Klosters.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Barsinghausen. Der Verein Calenberger Cultour setzt damit die mit Hilfe von Sponsoren gerettete Veranstaltungsreihe mit einem neuen Projekt fort. In Zusammenarbeit mit dem Hochschulinstitut und mit Unterstützung der Klosterkammer und der Stadt Barsinghausen sowie des Rotary Clubs Bad Nenndorf stehen insgesamt vier Konzerte auf dem Programm.

Der Konventsaal war bei der Auftaktveranstaltung mit 60 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Die hochtalentierten Musiker im Alter von 13 bis 17 Jahren zeigten beeindruckend, zu welcher Präzision sie es an ihren Musikinstrumenten – Klavier, Violoncello, Violine, Altsaxophon und Horn – während ihrer Ausbildung schon gebracht haben. Alle haben bereits an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen.

Musikalische Exzellenz bereits bei Kindern zu fördern, ist das Ziel des Instituts zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter. Denn Hochbegabte bräuchten genau wie Minderbegabte gezielte Hilfe, sagte der Direktor des Instituts, Prof. Martin Brauß, in seiner Begrüßung. „Junge Künstler müssen vor Publikum spielen. Ich bin dankbar, dass das hier geht.“

Den Auftakt machten der 14-jährige David Foremny (Horn) und der 13 Jahre alte Florian Albrecht (Klavier) mit der Nocturne für Horn und Klavier von Franz Strauss. Danach überzeugte Florian Albrecht als Solist am Klavier mit „Aufschwung“ von Robert Schumann. Mit einer Sonate für Violoncello und Klavier von Frédéric Chopin ließen Deniz Isufov (12, Violoncello) und An Hoang (13, Klavier) aufhorchen. Jakow Pavlenko (12) spielte die Partita E-Dur von Johann Sebastian Bach. David Amadeusz Patyra beendete auf dem Altsaxophon den ersten Teil mit einer „Pequeña Czarda“ von Pedro Iturralde. Am Klavier wurde der Zwölfjährige von Martin Brauß begeleitet. Nach der Pause gestalteten neben David Foremny und David Amadeusz die in China geborenen Musiker Zeliang Bi (17, Klavier) und Qingzhu Wenig (14, Violine) das Programm. 

Helga Winter vom Verein Calenberger Cultour & Co hatte zu Beginn ein zu Herzen gehendes Konzert versprochen. Und sie sollte Recht behalten. Beeindruckt von so viel Musikalität und Können spendeten die Zuhörer im voll besetzten Konventsaal nicht enden wollenden Applaus.

Von Heidi Rabenhorst

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