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Rat billigt dem TSV unwiderrufliches Wegerecht zu

Kirchdorf Rat billigt dem TSV unwiderrufliches Wegerecht zu

Auf dem Weg zur Abwendung der Insolvenz hat der TSV Kirchdorf offenbar einen wichtigen Schritt getan: Der Barsinghäuser Rat hat dem Großverein am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung das geforderte uneingeschränkte Wegerecht zu seinem Sportheim am Spalterhals zugebilligt – allerdings auf einer alternativen Zuwegung. „Wir sind zufrieden mit dem Beschluss“, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Günter Hoff.

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Grünes Licht für das Wegerecht: Die unwiderrufliche Zuwegung zum Kirchdorfer Sportheim soll laut Ratsbeschluss auf einer neuen Route festgeschrieben werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. Stadt und Verein haben demnach eine Regelung gefunden, die den Interessen beider Seiten entgegenkommt. Nach den Worten von Bürgermeister Marc Lahmann wird das unwiderrufliche Wegerecht für den Bereich der ehemaligen Baustraße gewährt, die östlich der Mensa des Schulzentrums zum Sportheim hinunterführte. Die normale Zuwegung zum Sportheim führt über den Schulhof des Schulzentrums westlich um das Mensagebäude herum. Wie Lahmann erläutert, will die Stadt für den Fall vorsorgen, dass das Sportheimgebäude einmal in andere Hände gelangen sollte. In diesem Fall sollen die neuen Nutzer nicht den Anspruch erheben dürfen, jederzeit über den Schulhof zu fahren.

„Für uns ist wichtig, dass das Sportheim nun von der Bank neu bewertet werden kann und wir normale Darlehenskonditionen aushandeln können“, sagt Hoff. Die erste Hürde sei damit beiseitegeräumt. In der kommenden Woche will der TSV-Vorstand die Gespräche mit dem Ziel der vorzeitigen Auflösung der Mietverträge für die Börke-Halle fortsetzen.

Im öffentlichen Teil der Ratssitzung hatte der Kirchdorfer Rechtsanwalt Berthold Kuban am Donnerstag eine Erklärung im Namen des TSV-Vorstandes abgegeben. „Wir wollen künftig einen anderen Umgang mit der Stadt und unseren Nachbarn pflegen“, kündigte Kuban an. „Wir wollen Ihnen die Hand reichen.“ Der Vorstand benötige nach dem Rückzug des Vorsitzenden Horst Fabisch etwas Zeit zur Aufklärung der Turbulenzen. „Die Faktenlage ist noch etwas unübersichtlich“, berichtete Kuban. Der aktuelle Vorstand sei „nur rudimentär informiert“. Allerdings sei die Vereinsführung guten Mutes, dass die Probleme zu bewältigen seien.

Von Andreas Kannegießer

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