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Eine täuschend echte Feuerwehrübung

Barsinghausen Eine täuschend echte Feuerwehrübung

Zu einer Übung in der Marktstraße ist die Freiwillige Feuerwehr am Mittwoch um 17.25 Uhr alarmiert worden. In einer Dachgeschosswohnung rief eine Frau um Hilfe, aus den Fenstern waberte künstlicher Rauch. Das Szenario wirkte so echt, dass einige Anrufer der Feuerwehr einen echten Brand meldeten.

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Zu einer großen Übung in der Marktstraße ist die Freiwillige Feuerwehr Baringhausen alarmiert worden.

Barsinghausen. Das Szenario mit viel künstlichem Rauch und einer um Hilfe rufenden Frau hatten Thomas Wagenlader und Phillip Lattmann so gut vorbereitet, dass bei der Feuerwehr mehrere Anrufer einen echten Brand meldeten, berichtet Pressesprecher Henk Bison. Einsatzleiter Udo Reiche schickte zwei Trupps in das Gebäude. Die Frau wurde über tragbare Leitern aus dem Haus geholt. Sechs bis zu 40 Kilogramm schwere Übungspuppen durch elf Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus der völlig verqualmten Wohnung geschleppt. Ein Atemschutznotfall wurde ebenfalls geprobt. Ein verletzter Feuerwehrmann musste gesucht, dann mit einer Schleifkorbtrage aus dem Gebäude getragen und versorgt werden. Im Einsatz waren 33 Feuerwehrleute aus Barsinghausen mit sieben Fahrzeugen.

Wagenlader und Lattmann waren zufrieden mit dem Verlauf der Übung. die gewonnenen Erkenntnisse werden in die Ausbildung einfließen. Auch Schwachpunkte wurden aufgezeigt.

Die zahlreichen Schaulustigen waren durchaus erwünscht waren, aber die Anfahrt durch die Marktstraße wurde durch Pflanzkübel erschwert, die vor Gastronomiebetrieben stehen. Die Durchfahrt war nur im Schrittempo möglich. Dazu kamen Verzögerungen beim Aufbau der Wasserversorgung. Im Bereich der Einsatzstelle fehlen die Hinweisschilder für die Unterflurhydranten. An einem Markttag oder während einer größeren Veranstaltung in der Fußgängerzone hätte dies zu Verzögerungen bei der Brandbekämpfung geführt, lautet das Fazit.

Von Jörg Rocktäschel

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