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Restabfalltonnen werden ab Oktober verteilt

Barsinghausen Restabfalltonnen werden ab Oktober verteilt

Die Gebühren und die Umstellung auf die Restabfalltonnen sind Fragen gewesen, die Thomas Schwarz, aha-Verbandsgeschäftsführer, 15 Baringhäusern während eines Ortstermins auf der Deponie Kolenfeld beantwortet hat. FDP-Fraktionsvorsitzender Bernhard Klockow hat das Treffen organisiert

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Ortstermin mit aha-Verbandsgeschäftsführer Thomas Schwarz (MItte) auf der Deponie Kolenfeld.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. „Die Annahmestellen auf der Deponie werden von vielen Baringhäusern genutzt. Deshalb treffen wir uns hier“, sagte Klockow. Ab 1. Januar 2017 werden die ersten Restabfalltonnen in Barsinghausen und Wennigsen geleert. Ab Oktober werden die Tonnen ausgeliefert. „Wer die Säcke behalten will, muss dies aha so schnell wie möglich mitteilen“, betonte Schwarz. Zwar wird die Tonne der Regelfall. Doch für die Säcke besteht Bestandsschutz. Wer allerdings 2017 neu nach Barsinghausen zieht oder ein Haus erbt, der muss die Tonne nehmen.

Die Abfall- und Wertstoffsammlung macht laut Schwarz lediglich 36 Prozent der Kosten aus, die finanziert werden müssen. Die Behandlung des Abfalls, Verwertung und Beseitigung machen 38 Prozent aus, mit 24 Prozent schlagen die kostenlosen Serviceangebote, wie Wertstoffhöfe, Umweltmobil und Grüngut-Annahmestellen zu Buche. Allein 2 Millionen Euro kostete es aha vergangenes Jahr, die wilden Müllablagerungen zu entfernen. 700 Fälle waren es, 100 mehr als 2014. „Da muss jedes mal ein Fahrzeug mit zwei Leuten raus“, sagte Schwarz.

Die Deponienachsorge macht zwei Prozent der Kosten aus. Dazu zählen Abdichtung, Sickerwasser ableiten und klären sowie die anfallenden Gase. Kolenfeld wird noch bis 2036 betrieben. Auf die Deponie kommt hauptsächlich nicht-organisches Material, wie Bauschutt und Steine. Der bislang verfüllte Bereich ist so groß wie 21 Fußballfelder, Platz ist noch für 20 weitere. Außerdem hat aha angrenzende, zurzeit verpachtete Flächen gekauft. Doch für eine Deponienutzung gibt es noch keine Plangenehmigung.

Sobald die Deponie geschlossen ist, muss sie 30 Jahre überwacht werden, damit sichergestellt ist, dass keine schädlichen Stoffe entweichen. Kolenfeld erfüllt allerdings schon die hohen Sicherheitsvorschriften. Einen in der Region oft geäußerten Wunsch wird aha nicht erfüllen können: die Annahme von Rasenschnitt. „Dann müssten wir an jeder Grüngutannahmestelle das Sickerwasser auffangen. Das ist technisch aufwendig und würde wieder zu Gebührenerhöhungen führen“, sagte Schwarz.

Von Jörg Rocktäschel

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