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Richtfest am Torhaus: Vision wird zur Realität

Holtensen Richtfest am Torhaus: Vision wird zur Realität

Auf dem Hof der Lebenshilfe Seelze in Barsinghausen-Holtensen nimmt ein lange geplantes Projekt Gestalt an: Das frühere Torhaus wird zu einem Café mit Hofladen und viel Platz für Ausstellungen und Veranstaltungen umgebaut. Am Dienstagnachmittag hat die Lebenshilfe gemeinsam mit Gästen aus dem Ort, aus 
Politik und Verwaltung Richtfest gefeiert.

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Richtfest am Torhaus auf dem Lebenshilfe-Hof in Holtensen: Zimmermeister Willi Alms spricht den Richtspruch und zerschmettert traditionsgemäß ein Glas auf dem Boden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Holtensen. Das neu aufgebaute Torhaus der Lebenshilfe soll zu einem Anziehungspunkt weit über den kleinen Ort Holtensen hinaus werden. Geplant sei das Gebäude als "Ausflugsziel und lebendiger Treffpunkt", sagte Lebenshilfe-Vorstand Christian Siemers beim Richtfest. Der milde Winter sorge dafür, dass das Bauprojekt bisher zügig vorankomme. Im nächsten Sommer feiert die Lebenshilfe ihr 50-jähriges Bestehen. "Dann soll das Torhaus fertig sein", bekräftigte Siemers.

Seit vielen Jahren hatte vor allem der ehemalige Lebenshilfe-Chef und jetzige Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Burger das Bauprojekt unermüdlich vorangetrieben und nach Wegen zur Finanzierung des Millionenprojekts gesucht. "Das Torhaus ist der Abschluss unseres Traums", sagte Burger. "Jetzt wird es richtig schön auf dem Hof."

Die Lebenshilfe investiert rund 1,5 Millionen Euro in den Neuaufbau des denkmalgeschützten Gebäudes. "Die Bedingungen passen jetzt, weil die Zinsen günstig sind", sagte Siemers. Die Lebenshilfe muss den größten Teil der Baukosten selbst aufbringen. Kleinere Zuschüsse erhält der gemeinnützige Verein vom Amt für Landentwicklung (16.000 Euro) und von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, die sich mit rund 20.000 Euro beteiligt.

Im Torhaus soll nach der Fertigstellung ein Café mit etwa 40 Plätzen eingerichtet werden. Außerdem wird die Lebenshilfe einen Hofladen eröffnen, in dem Kräuter und Gemüsepflanzen aus dem eigenen Biolandbetrieb LebensGrün sowie Kunsthandwerkprodukte aus der Seelzer Lebenshilfe-Werkstatt verkauft werden. Etwa 15 Arbeitsplätze sollen laut Planungen im Service, in der Küche und im Verkauf entstehen. "Mit dem Torhaus können wir unser Angebot erweitern und Menschen mit und ohne Behinderungen neue Perspektiven bieten", sagte Lebenshilfe-Vorstand Gaby Bauch.

Beim Neuaufbau des Torhauses sind die alten Torbögen erhalten worden. Außerdem werden alte Steine beim Neuaufbau wiederverwendet. "Ich freue mich, dass das Torhaus erhalten bleibt", sagte Marina Hettwer von der Unteren Denkmalschutzbehörde bei der Stadt Barsinghausen.

Von Andreas Kannegießer

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