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Riese zum Stellvertreter von Sander gewählt

Barsinghausen Riese zum Stellvertreter von Sander gewählt

Der Vorstand des Fördervereins Besucherbergwerk Klosterstollen Barsinghausen ist wieder komplett. Während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist Nicolai Riese am Donnerstagabend einstimmig bei einer Enthaltung zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Es war Riese selbst, der kein Votum angab.

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Vorsitzende Britta Sander hat nun mit Nicolai Riese einen Stellvertreter.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Das Amt war seit April vakant. Während der Jahresversammlung des 1992 gegründeten Fördervereins übernahm Britta Sander von ihrem Vorgänger Udo Mientus den Vorsitz. Sander war bis dahin dessen Stellvertreterin, wurde einstimmig als erste Frau an die Spitze des Fördervereins gewählt. Mientus hatte insgesamt acht Jahre den Vorsitz inne, leistete seit der Gründung des Vereins vor 24 Jahren Vorstandsarbeit.
Einen Nachfolger für Sander zu finden, gelang während der Jahresversammlung jedoch nicht. Mit Nicolai Riese, zuvor Beisitzer, gehört nun ebenfalls ein Mann der ersten Stunde zum Vorstand. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins und arbeitet außerdem bereits seit 1988 ehrenamtlich in der Alten Zeche mit. „Ich kenne inzwischen jeden Stein mit Vornamen“, sagte Riese nach seiner Wahl. Seine nun freigewordene Position als Beisitzer wird im Frühjahr auf der nächsten turnusmäßigen Jahresversammlung neu besetzt.
Die Mitglieder stimmten zudem einigen Satzungsänderungen zu. Einige Anpassungen wurden auf Grund von Gesetzesänderungen notwendig, um gegenüber dem Finanzamt weiterhin die Gemeinnützigkeit nachweisen zu können. So musste der Zweck des Vereins neu formuliert werden. Dieser bestehe in der „Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege, insbesondere die Wahrung der örtlichen Bergmanntradition und der Erhalt und die Weiterentwicklung des Besucherbergwerks Barsinghausen“, heißt es nun in Paragraf 2. Außerdem ist nun geregelt, dass bei einer Auflösung des Fördervereins oder dem Wegfall steuerbegünstigter Zwecke die Stadt das Vereinsvermögen erhält. Dies darf dann ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Die weiteren Änderungen sind lediglich redaktioneller Art, vollziehen die geübte Praxis nach.

Von Jörg Rocktäschel

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