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Riesige Rohre bremsen das Regenwasser

Barsinghausen Riesige Rohre bremsen das Regenwasser

Die umfangreichen Kanalbauarbeiten im Bereich Heckenweg und Grasweg kommen beinahe planmäßig voran. Die Baufirma befindet sich nach Auskunft der Stadtentwässerung nur rund eine Woche hinter dem selbst gesetzten Zeitplan. Ende Oktober soll alles fertig sein.

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Die Stadtenwässerung lässt Entwässerungsrohre mit gewaltigem Querschnitt unter dem Grasweg einbauen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Im Hecken- und im Grasweg treibt die Stadt ein umfangreiches Sanierungsvorhaben des Regenwasserkanalsystems voran. Damit soll die latente Überschwemmungsgefahr im Bereich südlich der Wilhelm-Heß-Straße minimiert werden.

In einem ersten Schritt hatte der Stadtentwässerungsbetrieb im Juli neue Kanäle verlegen lassen, die die Fahrbahn der Wilhelm-Heß-Straße in Höhe Heckenweg unterqueren. Nun werden im Westteil des Grasweges neue Kanäle mit einem ungewöhnlich großen Querschnitt im Untergrund eingebaut. Die Betonelemente haben einen Innendurchmesser von 1,50 Meter und sind insgesamt rund zwei Meter hoch. „So große Profile werden selten eingesetzt“, sagt Rafael Krause vom Stadtentwässerungsbetrieb. Die gewaltigen Rohre sollen das Regenwasser nicht nur ableiten: „Sie fungieren wie ein Rückhaltebecken“, erläutert Krause. Das Wasser staue sich im Kanalsystem und werde dann langsam in die Abflüsse Richtung Wilhelm-Heß-Straße abgeleitet – die mit 80 Zentimeter Durchmesser deutlich zierlicher dimensioniert sind.

Hecken- und Grasweg sollen nach Krauses Worten Ende September oder Anfang Oktober wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Grasweg erhält nach Abschluss der Arbeiten eine neue Asphalttragschicht, während der nördliche Heckenweg zunächst mit einer provisorisch auf Splittbasis befestigten Fahrbahndecke versehen wird. „Das hält über den Winter“, versichert Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Anfang 2017 will die Stadt den Heckenweg auf ganzer Länge sanieren und dabei auch neu gestalten. „Wir warten auf die Entwürfe des Ingenieurbüros“, sagt Dettmann. Zur Information der Anlieger solle demnächst eine Tafel aufgestellt werden, auf der die denkbaren Gestaltungsvarianten dargestellt und erläutert werden.

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Von Andreas Kannegießer

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