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Robra wünscht sich noch mehr Betreuungsplätze

Barsinghausen Robra wünscht sich noch mehr Betreuungsplätze

Barsinghausens scheidender Erster Stadtrat Georg Robra befürchtet keinen Bruch in der Arbeit der Stadtverwaltung, wenn er im Oktober nach Rheda-Wiedenbrück wechselt. Gute Verwaltungsarbeit sei von Kontinuität geprägt, sagt er. „Die Verwaltung ist wie ein großes Schiff, das unter Dampf auch so seinen Weg findet.“

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Barsinghausens scheidender Erster Stadtrat Georg Robra will in den nächsten Monaten noch Akzente setzen bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen und dem Verhältnis zwischen Politik und Sport.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. „Es gibt Aufträge aus dem Rat, die es abzuarbeiten gilt“, beschreibt Robra seine Ziele für die verbleibenden Arbeitswochen am Deister. Insofern gehe alles seinen gewohnten Gang.

Zu den persönlichen Arbeitsschwerpunkten des Ersten Stadtrates in Barsinghausen gehörten die Themenbereiche Asyl und Flüchtlinge, aber auch die Schaffung zusätzlicher Plätze in Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Verwaltung sei dabei, für die Kinderbetreuung weitere Bestandsimmobilien zu akquirieren, sagt Robra. „Wir sind mit potentiellen Trägern im Gespräch.“ Auch die Einrichtung weiterer Großtagespflegestellen werde weiterverfolgt. Die Stadt müsse reagieren, weil immer mehr Betreuungsleistungen nachgefragt würden, erläutert Robra. Die Kinder würden immer früher angemeldet, häufig schon im Alter von ein bis zwei Jahren. Gleichzeitig seien immer längere Betreuungszeiten gefragt. „Viele Eltern möchten Ganztagsplätze.“ Robra rechnet nicht damit, dass bis zu seinem Ausscheiden über alle potentiellen Betreuungsprojekte entschieden sein wird. „Das eine oder andere ist noch nicht spruchreif“, sagt er.

Darüber hinaus hat sich der Erste Stadtrat noch vorgenommen, in seiner verbleibenden Amtszeit Anstöße zu geben „für einen neuen Umgang zwischen der Politik und dem organisierten Sport“. In der nächsten Sozialausschusssitzung werde das Thema auf der Tagesordnung stehen, kündigt Robra an. So gehe es etwa darum, die Sportstättenbedarfsplanung akzentuiert darzustellen. Das Ganze sei als Baustein eines Gesamtkonzepts gedacht, sagt der Erste Stadtrat. Die Anliegen und Bedarfe des organisierten Sports in der Stadt müssten deutlich werden. Bei der Sportförderung sei das Ziel, wegzukommen von kurzfristiger Hilfe und „hin zu einer langfristigen Planung“.

Von Andreas Kannegießer

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