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Eine rosige Zukunft für die grünen Berufe

Freisprechung Eine rosige Zukunft für die grünen Berufe

Immer mehr Jugendliche sehen ihre berufliche Zukunft in der Landwirtschaft: 65 junge Frauen und Männer aus der Region Hannover sowie aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont haben auf der Freisprechungsfeier der Landwirtschaftskammer im Zechensaal ihre Abschluss­urkunden erhalten.

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Stolz zeigen die jungen Landwirte aus der Region Hannover und dem Nachbarlandkreis Hameln-Pyrmont ihre Abschlussurkunden.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Aus der Region Hannover nahmen 54 Bewerber an den Prüfungen teil - davon 50 mit Erfolg. Damit lag die Anzahl der Prüflinge um 20 Prozent über den Zahlen des Vorjahres. „Vor allem viele Quereinsteiger, die keine landwirtschaftliche Vorprägung durch die Familie haben, kommen in unsere Branche. Das Interesse an den sogenannten grünen Berufen steigt“, erläuterte Rainer Gerlinger, Leiter der Landwirtschaftskammer (LWK) in der Bezirksstelle Hannover.

Von einer „rosigen Zukunft für die grünen Berufe“ sprach Kreislandwirt Werner Meier aus Barrigsen. Landwirtschaftliche Produkte seien angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung stark gefragt. „Eine moderne Landwirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte“, betonte Meier.

Zu den etwa 30 Ausbildungsbetrieben in der Region gehören unter anderem die Höfe von Joachim Seidel aus Stemmen, Thomas Hüper aus Empelde, Arndt Haller aus Landringhausen und Heinz Henjes aus Winninghausen: Deren Auszubildende haben ebenfalls ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

Helge Rethmeyer aus Langenhagen-Godshorn schaffte mit der Gesamtnote 1,3 das beste Abschlussergebnis. Zehn weitere Junglandwirte qualifizierten sich mit sehr guten und guten Ergebnissen ebenfalls für ein Stipendium - darunter auch Fabian Ebbighausen, der zuletzt bei Joachim Seidel in Stemmen lernte.

Für viele junge Landwirte gehört es zu den vorrangigen Aufgaben, mehr Transparenz in die Arbeitsabläufe der landwirtschaftlichen Betriebe zu bringen. „Egal, ob biologischer oder konventioneller Betrieb: Wir müssen unsere Verantwortung im Umgang mit den Tieren und die Folgen unseres Handelns auf die Umwelt bedenken“, betonte Junglandwirtin Maike Saß.

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