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Rot-Grün: Schaffert-Weiland ist ungeeignet

Barsinghausen Rot-Grün: Schaffert-Weiland ist ungeeignet

Zwischen der rot-grünen Ratsmehrheit und Bürgermeister Marc Lahmann gibt es Streit. Die Ratsmehrheit hält Wiebke Schaffert-Weiland, die Lahmann als Erste Stadträtin haben will, für "nicht ausreichend qualifiziert".

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Bürgermeister Marc Lahmann will Wiebke Schaffert-Weiland als Erste Stadträtin. Die rot-grüne Ratsmehrheit ist dagegen.

Barsinghausen. Die rot-grüne Ratsmehrheit wirft Bürgermeister Marc Lahmann vor, mit seinem Personalvorschlag für die Position der Ersten Stadträtin „der Stadt schwer zu schaden“. SPD und Grüne sprechen der von Lahmann favorisierten parteilosen Wiebke Schaffert-Weiland die Qualifikation für das Amt ab.

Die Ratsmehrheit will die Stadtratsstelle nun neu ausschreiben. „Einen anderen Weg als eine Neuausschreibung gibt es in dieser Sache nicht“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme der beiden Fraktionsvorsitzenden Ulrike Westphal (Grüne) und Peter Messing (SPD). Das sei dem Bürgermeister auch seit Monaten bekannt. Lahmann habe seinerseits sieben von den Mehrheitsfraktionen vorgeschlagene Kandidaten abgelehnt. Darunter seien auch parteilose Bewerber gewesen.

Lahmann, der das Vorschlagsrecht für die Stelle hat, will in der nächsten Ratssitzung am 12. Dezember über die 48-jährige Schaffert-Weiland abstimmen lassen. Die Juristin arbeitet als Städtische Direktorin und Bereichsleiterin für Ordnungsrechtsangelegenheiten in der Stadtverwaltung Hannover. Nach Einschätzung von Rot-Grün ist Schaffert-Weiland aber „eindeutig nicht ausreichend qualifiziert, die gestellten Anforderungen zu erfüllen“. Westphal und Messing begründen das mit „wenig bis gar keinen Kenntnissen“ der 48-Jährigen in den Bereichen Finanzen, Jugend, Kindergärten und Schule. Diese Einschätzung habe Rot-Grün dem Bürgermeister frühzeitig mitgeteilt.

Westphal und Messing werfen Lahmann „provokantes Verhalten“ vor, indem er die öffentliche Konfrontation mit der Ratsmehrheit suche. Das sei der „unwürdige Versuch einer Machtdemonstration“, mit dem der Bürgermeister allen Beteiligten und der ganzen Stadt „einen Bärendienst“ erweise. „Die Besetzung der Position wird sich wohl noch länger hinziehen“, prophezeien Westphal und Messing.

Andreas Kannegießer

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