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Rotes Kreuz will altes Feuerwehrhaus kaufen

Barsinghausen Rotes Kreuz will altes Feuerwehrhaus kaufen

Der DRK-Ortsverein Barsinghausen möchte das alte Feuerwehrgerätehaus an der Hinterkampstraße von der Stadt kaufen. "Wir prüfen, ob das Ganze finanziell für uns darstellbar ist", sagt Ortsvereinsvorsitzender Patrick Ploberger. Ein Architekt solle im Auftrag des DRK insbesondere prüfen, wie hoch der Sanierungsbedarf in dem Gebäude wäre. Dieses Gutachten stehe noch aus.

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Der DRK-Ortsverein hat Interesse am alten Feuerwehrgerätehaus an der Hinterkampstraße.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. "Wir brauchen das Gebäude eigentlich zu sofort", sagt Ploberger. Der Barsinghäuser DRK-Ortsverein mit seinen rund 370 Mitgliedern ist zuletzt expandiert und hat sein Aufgabenspektrum ausgeweitet. Das Rote Kreuz in Barsinghausen unterhält eine Bereitschaftseinheit für den Katastrophenschutz, engagiert sich in der Ausbildung und der Jugendarbeit und betreibt den erfolgreichen DRK-Shop im Keller des Rathauses II. "Die Entwicklung des Vereins ist sehr erfolgreich", sagt Ploberger. Das gehe einher mit zusätzlichem Platzbedarf.

Das Rote Kreuz nutzt derzeit ein kleines Gebäude an der Knappschaftstraße, nur wenige Meter vom alten Feuerwehrgerätehaus entfernt. Dieses Gebäude sei Eigentum des DRK-Kreisverbandes, berichtet Ploberger. "Wir sind dort nur Mieter." Attraktiv aus Sicht des Roten Kreuzes am ehemaligen Gerätehaus sind laut Ploberger die dort vorhandenen großzügigen Ausbildungs- und Sozialräume, die Fahrzeuggaragen und weitere Räume, die als Lagerflächen für den DRK-Shop genutzt werden könnten.

Das Interesse des Roten Kreuzes bestehe schon seit Längerem, sagt Ploberger. Die Gespräche mit der Stadt seien im vergangenen Jahr aber auf Eis gelegt worden, nachdem die Stadt im Zuge der Flüchtlingskrise einen Verkaufsstopp für städtische Immobilien beschlossen hatte. Inzwischen sind die Kontakte wieder aufgenommen worden. Bürgermeister Marc Lahmann bestätigt, dass die Verwaltung angesichts der deutlich gesunkenen Zuwandererzahlen nicht mehr an dem leer stehenden Gebäude festhalten will. "Wir würden gerne an das DRK verkaufen", bekräftigt Lahmann. Weitere Interessenten gebe es zurzeit nicht.

Nach den Worten von Ploberger ist bisher nicht über einen möglichen Verkaufspreis gesprochen worden. Erst müsse Gewissheit über die Gebäudesubstanz bestehen. Auf jeden Fall, betont der DRK-Vorsitzende, wäre das Projekt Feuerwehrgerätehaus "finanziell ein großer Akt für uns".

Von Andreas Kannegießer

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