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Neubaupauplanung startet schon im Sommer

Ausschuss entscheidet über Wilhelm-Stedler-Schule Neubaupauplanung startet schon im Sommer

Im Schulausschuss hat sich am Donnerstagabend die rot-grüne Ratsmehrheit im zweiten Anlauf durchgesetzt: Laut Beschluss wird die Stadtverwaltung bereits in diesem Sommer mit der Neubauplanung für die Wilhelm-Stedler-Schule beginnen. Damit wird zugleich der Bau am bisherigen Schulstandort festgeschrieben.

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Die Wilhelm-Stedler-Schule wird laut Beschlusslage am jetzigen Standort neu gebaut – allerdings wohl erst frühestens 2020. Die Architekten 
sollen nach dem Willen 
von Rot-Grün
 aber schon in diesem Jahr mit der Planung beginnen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Das Votum des Fachausschusses muss in der Ratssitzung am 9. Februar noch bestätigt werden. Wenn das wie erwartet passiert, ist der weitere Weg für das mehr als neun Millionen Euro teure Schulbauprojekt endgültig vorgezeichnet: Die Architektenplanungen beginnen zur Jahresmitte, auch wenn die Bauarbeiten für die neue Schule wohl erst frühestens 2020 beginnen können. Erst dann ist im Gebäude der auslaufenden Bert-Brecht-Förderschule genug Platz, um die Stedler-Schule während der Bauphase dorthin auszulagern.

Die Ratsopposition aus CDU, FDP, UWG und AfB-Fraktion übte während der Ausschusssitzung erneut herbe Kritik an dem Zeitplan. Es sei nicht sinnvoll, mit den Planungen bereits so früh zu beginnen, weil viele städtebauliche Fragen offen seien und später teure Änderungen drohten, argumentierten Gerald Schroth (CDU), Bernhard Klockow (FDP) und Bettina Klein (AfB). Über wichtige Fragen wie die Schaffung eines Ratssaals, eines Kindergartens und einer Bücherei als Teil des Schulneubaus sei noch gar nicht diskutiert worden, meinte Schroth.

Günter Gottschalk (SPD) bekräftigte, dass es Rot-Grün darum gehe, den jetzigen Standort für den Neubau festzulegen. Die Intention der Ratsopposition sei ganz einfach: „Die andere Seite hofft auf andere Mehrheiten im neuen Rat“ – und wolle dann wohl einen Neubau auf dem Gelände der Bert-Brecht-Schule durchsetzen.

Eine monatelang offen gebliebene Frage ist inzwischen geklärt: Nach den Worten des Ersten Stadtrats Georg Robra hat die Region sich abschließend zur Zukunft des Förderschulgrundstücks geäußert, falls es dort einmal keinen Schulbetrieb mehr geben wird. Ansprüche auf das Grundstück oder das Schulgebäude würden von der Region nicht mehr gestellt, zitierte Robra aus einem Schreiben der Regionsverwaltung. Damit ist zugleich ein wesentlicher Finanzierungsbaustein für den Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule gesichert: Die Stadt will die nicht mehr benötigte Bert-Brecht-Schule später abreißen und das Gelände für verdichteten Wohnungsbau vermarkten.

Von Andreas Kannegießer

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