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Rückert mag es vor allem romantisch

Groß Munzel Rückert mag es vor allem romantisch

Die nächste musikalische Folge einer beliebten Veranstaltungsreihe: Organist Lothar Rückert aus Hannover hat am Sonntagabend die Sommerlichen Orgelkonzerte in der St.-Michaelis-Kirche in Groß Munzel fortgesetzt.

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Könner an der Orgel: Lothar Rückert hat mit einem breiten Repertoire überzeugt.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Barsinghausen. Mit einer prägnanten Auswahl von ausgesprochen kurzweiligen Orgelstücken erfreute er seine rund 60 Zuhörer in dem Gotteshaus. Der ehemalige Kirchenmusiker an der Basilika St. Clemens spielte brillant an der Furtwängler-Orgel Stücke mit einer Spannbreite vom Barock bis in die heutige Zeit.

Johann Gottfried Walthers „Concerto h-Moll“ als Auftakt des Konzertes ist eine für die Barockzeit übliche Übertragung eines Orchesterkonzertes auf die Orgel. Den Dialogcharakter zwischen den unterschiedlichen Klanggruppen hat der Organist sehr gut herausgearbeitet. Den Schwerpunkt von Rückerts Konzert bildeten indes romantische Werke von Komponisten aus den Vereinigten Staaten sowie zwei Kompositionen des Franzosen César Frank, in dessen „Grand Chœur“ die Fülle des Orgelklanges der Furtwängler-Orgel gut zur Geltung kam. Die „Cathedral Suite“ des Amerikaners Gordon Young aus dem 20. Jahrhundert bot Rückert die Möglichkeit, die vielfältigen Klangfarbenkombinationen bis hin zum Tutti der sehr virtuos gespielten Toccata dazustellen.

Als Zugabe zauberte der Organist mit einem schwungvollen „Drehorgelstück“ ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer - und entließ sie beschwingt und freudig in den Abend des Sommeranfangs. Auch wenn das Wetter sich weniger beschwingt gab.

Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt: Das letzte der Sommerlichen Orgelkonzerte in der St.-Michaelis-Kirche wird am Sonntag, 19. Juli, gegeben. Dann wird in der Kirche ab 17 Uhr Reinhard Plate aus Wunstorf an dem Furtwängler-Instrument Platz nehmen.

Von Heidi Rabenhorst

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