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SPD ist für den Neubau des Wasserwerks

Barsinghausen SPD ist für den Neubau des Wasserwerks

Der Neubau des Wasserwerks am Standort in Eckerde wird von der SPD Barsinghausen als beste Lösung gesehen. Das wurde während der Hauptversammlung im Café am Schafstall in Bantorf deutlich. Es gebe keine Alternative, sagte SPD-Vorsitzender Reinhard Dobelmann.

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Pumpen fördern dass Trinkasser zum Hochbehälter an der Deister-Freilichtbühne. Die Anzeige meldet, es sind 220 Kubikmeter pro Stunde. Im Hintergrund stehen die alten Druckkessel. Auch die Pumpen sind alt.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Zuvor hatten Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Möller und der Betriebsleiter Stadtentwässerung Torsten Holzhausen Varianten vorgestellt. So sei eine Sanierung des 1965 gebauten Wasserwerks, dessen Technik trotz aller Nachrüstungen veraltet und störanfällig ist, fast genauso teuer wie ein Neubau für rund zehn Millionen Euro auf einer angrenzenden Fläche südlich des jetzigen Werks. „Im laufenden Betrieb ist die Sanierung außerdem sehr schwierig“, sagte Holzhausen. Ein Neubau habe den Vorteil erheblich niedrigerer Betriebskosten, ergänzte Möller.

Bislang müssten rund 250 000 Euro jährlich für Reparaturen aufgebracht werden. Die notwendigen Teile zu beschaffen, ist nicht einfach. „Wir suchen bei Ebay nach Ersatzteilen“, sagte Möller. Dass die Bürger nichts von den Problemen merken, sei dem Einfallsreichtum und Können des Betriebsleiters Heiko Bartling und seiner Mitarbeiter zu verdanken. Trotz eines Neubaus würden die Wasser- und Abwasserpreise nur geringfügig steigen. Die liegen zurzeit bei rund 50 Cent pro Tag. Fernsehgebühren seien teurer, sagte Möller.

Eine Kooperation mit dem Wasserverband Garbsen-Neustadt bringe keine Vorteile. Damit dieser das in Eckerde geförderte Wasser aufbereiten könne, wären 16 Kilometer Leitung notwendig. Da das Grundwasser stark eisen- und manganhaltig sei, müsser mit starken Ablagerungen in den Rohren gerechnet werden. Zudem müsse der Verband viel investieren, um die zusätzlichen Wassermengen zu verarbeiten. Es sei auch darüber nachgedacht worden, bei Purena Wasser zu kaufen. Doch dieser Versorger habe schließlich festgestellt, dass seine Kapazitäten nicht ausreichen. Stattdessen habe Purena eine Kooperation vorgeschlagen. „Das hätte allerdings bedeutet, dass wir unsere wertvollen Wasserrechte aufgeben müssen“, betonte Möller.

Während der Hauptversammlung wurden Henrik von Meyenn als stellvertretender Vorsitzender und Andreas Lorh als Beisitzer neu in den SPD-Vorstand gewählt.

Von Jörg Rocktäschel

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