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SPD kann Unmut der Anlieger verstehen

Barsinghausen SPD kann Unmut der Anlieger verstehen

Die Stadtverwaltung und das Land Niedersachsen haben sich im Fall der von Anwohnern des Neubaugebiets Bullerbach geforderten Ampelanlage für Fußgänger auf der Landesstraße 391 „nicht mit Ruhm bekleckert“, urteilt SPD-Ratsherr Reinhard Dobelmann.

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Im Neubaugebiet Bullerbach neben der Wilhelm-Heß-Straße wohnen viele junge Familien mit Kindern.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Anlass ist die Ankündigung eines Protestspaziergangs der Bürgerinitiative „Pro Fußgängerüberweg Wilhelm-Heß-Straße“ für Donnerstag, 7. April, um 17 Uhr.
„Wir unterstützen das Anliegen der Anwohner weiterhin. Dass denen jetzt der Kragen platzt, können wir gut verstehen“, sagt er. SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Messing erinnert daran, dass es einen einstimmigen Ratsbeschluss vom 25. September 2014 für eine Ampelanlage in Höhe der Bushaltestelle zwischen Hartjehäuser Weg und Bericoweg gibt. „Zur Not sollte die Querungshilfe auch im Alleingang geschaffen werden“, erinnert er.
Vorausgegangen war dem Ratsbeschluss ein Ortstermin mit der örtlichen SPD, bei dem rund 70 Anwohner des Neubaugebiets Bullerbach bemängelten hatten, dass etliche Autos zu schnell auf der L 391 unterwegs seien. Sie verlangten – teils aufgebracht – eine schnelle Lösung, wiesen vor allem auf die Gefährdung der Schulkinder hin.
„Wir haben den Anwohner damals gesagt, dass bis zu der notwendigen Verkehrszählung und den Geschwindigkeitsmessungen etwas Zeit vergehen wird. Doch, dass die Auswertung so lange dauert, damit hat niemand gerechnet“, ergänzt Messing. Die Stadt hätte deutlich mehr Druck machen müssen.
Die Stadtverwaltung habe das Land Niedersachsen mehrfach an die Auswertung erinnert und nachgefragt, hatte Bürgermeister Marc Lahmann vergangene Woche mitgeteilt, nachdem die Bürgerinitiative ihren Protestspaziergang angekündigt hatte. Er könne den Unmut verstehen. Doch die Stadt sei für diese lange Verzögerung nicht verantwortlich. Beim Land Niedersachsen habe es personelle Engpässe gegeben.

Von Jörg Rocktäschel

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