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SPD fordert Gesamtkonzept zum Thema Tourismus

Barsinghausen SPD fordert Gesamtkonzept zum Thema Tourismus

Unter den derzeitigen Bedingungen kann sich die SPD nicht vorstellen, für die Finanzierung eines hauptamtlichen Mitarbeiters im Tourismusbüro zu stimmen. Verwaltung und Politik sollten sich lieber um ein vernünftiges Gesamtkonzept kümmern, um die Stadt für Menschen von Außerhalb attraktiver zu machen.

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Quelle: Malecha

Barsinghausen. Der Verein Tourismus als Träger des Büros an der Osterstraße  hatte wegen personeller Engpässe die Stadt um einen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro für zwei Jahre gebeten. Mit dem Geld sollte ein Mitarbeiter hauptamtlich eingestellt werden. Die Abstimmung über den Antrag wurde auf die kommende Finanzausschusssitzung am 17. Oktober verschoben - das Tourismusbüro ist zur Zeit geschlossen.

Bereits vor der Sitzung haben sich die Mitglieder der SPD-Fraktion mit dem Vorstand des Tourismusvereins getroffen. Mehr als zwei Stunden hätten sie sich die Situation des Vereins erklären lassen, sagte Fraktionsvorsitzender Peter Messing. "Allerdings können wir uns eine Finanzierung so noch immer nicht vorstellen."

Zum einen sei es problematisch, einen Verein zu Finanzieren und andere nicht. "Sonst könnte ja auch jeder Sportverein einen hauptamtlichen Geschäftsführer fordern", sagte Messing. Zudem sei laut Messing fraglich, ob eine Kraft überhaupt ausreichend wäre. "Gerade an den Wochenenden und an Feiertagen ist das Büro nicht besetzt - aber gerade das sind die Tage, an denen Tagesausflügler kommen", kritisierte er.

Außerdem Fehle es den Fraktionsmitgliedern weiterhin an einem Gesamtkonzept. Das müsse dann allerdings die Verwaltung vorlegen. Denn die Menschen, die in der Stadt etwas auf die Beine stellen wollen, stünden bisher recht alleine dar, bemängelte der Fraktionsvorsitzende. "Unsere Ablehnung hat nichts mit der Verein und der Arbeit die er leistet zu tun", betonte Messing. Doch bisher würde das Potential in Barsinghausen nicht vernünftig ausgeschöpft." Daher brauche die Stadt ein Konzept, in dem klar definiert wird, wo es in Zukunft hingehen soll und welche Ideen und Angebote für Barsinghausen sinnvoll wären und wie die bestehenden Attraktionen besser vermarktet werden können.

Bevor die Verwaltung allerdings tätig wird, müsse sie die Entscheidung der Politik abwarten, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. "Davon hängt dann ab, wie es weiter geht." Dennoch habe es bereits Gespräche mit dem Vereinsvorstand gegeben. Momentan werden die Telefone vom Tourismusbüro auf den ASB umgeleitet, der eine Erstberatung anbietet.

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Quelle: Malecha

Von Lisa Malecha

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