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SPD verabschiedet Wahlprogramm

Barsinghausen SPD verabschiedet Wahlprogramm

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Barsinghausen haben am Donnerstagabend während einer Versammlung in Landringhausen ihr Wahlprogramm beschlossen: „Barsinghausen 2020 Plus – sozial, nachhaltig, lebenswert“ ist das 20 Seiten umfassende Programm überschrieben.

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werden Senioren fit

SPD-Vorsitzender Reinhard Dobelmann (von links), Schriftführer Maximilian Schneider, stellvertretende Vorsitzende Claudia Schüßler und Kassierer Horst Künnemann sind überzeugt: Die SPD hat ein gutes Team.

Quelle: Rocktäschel

Landringhausen. Mit dem Programm werden die Sozialdemokraten nach den Worten ihres Vorsitzenden Reinhard Dobelmann zuversichtlich in die Wahl gehen: „Wir sind ein gutes, geschlossenes Team. Wir ziehen nicht nur an einem Strang, sondern auch am selben Ende.“

Dobelmann nannte fünf Schwerpunkte, des in mehreren Workshops erstellten Programms, in das zudem Anregungen von Bürgern eingeflossen sind, die diese während der Küchentisch-Tour der SPD sowie einer Postkartenaktion gegeben haben. Diese betrafen die Themen Sauberkeit, Verkehrssicherheit, Straßenausbau, Stolperfallen für Senioren auf Fußwegen, Bürgerbeteiligung.

Wichtig sei es, weiterhin sparsam mit den Haushaltsmitteln umzugehen. „Wir haben während der Haushaltskonsolidierung gezeigt, dass wir mit Geld umgehen können. Seit 2013 ist der Haushalt ausgeglichen“, betonte der Vorsitzende. Vielleicht gebe es bald wieder mehr Spielraum für Investitionen.

Reagiert werden müsse auf den demografischen Wandel. Die Menschen sollen so lange wie möglich zu Hause wohnen können. Die SPD will sich für einen Senioren- und Pflegestützpunkt einsetzen, wie es ihn in Ronnenberg gibt. Dessen Außenstelle in Barsinghausen sei nicht ausreichend.

Der Ausbau von Kindertagesstätten sowie wie Verbesserung der Ausstattung soll weiter vorangetrieben werden. Das gilt auch für die Schulen in der Stadt. Moderne Medien gehören dazu, der zügige Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule am alten Standort ebenfalls.

Die „Fachkräfteflucht“ in der Verwaltung müsse gestoppt werden. Laut Dobelmann konnten 17 Millionen Euro nicht investiert werden, weil Personal fehlt. Die Jusos haben beantragt, das ein Jugendraum bereitgestellt wird, der von Jugendlichen für Veranstaltungen und feiern gemietet werden kann. Der Raum könnte der Jugendpflege verwaltet werden.

Sybille Bruchmann-Busse forderte zudem, dass Jugendliche unterstützt werden, die sich in selbstverwalteten Gruppen engagieren. Außerdem müsse die Volkshochschule Calenberger Land ihren ursprünglichen Schwerpunkt auf allgemeine sowie politische Bildung wieder stärker herausstellen.

Von Jörg Rocktäschel

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