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SPD will Integration über den Sport fördern

Barsinghausen SPD will Integration über den Sport fördern

Die SPD-Ratsfraktion setzt zu Jahresbeginn Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Sportförderung und Kindergärten. Die Sozialdemokraten wollen die Qualität der Kinderbetreuung im Stadtgebiet steigern. Außerdem arbeitet die Fraktion derzeit an einer „Richtlinie der Stadt zur Integration mit Hilfe des Sports“. Diese soll mit möglichst breiter Mehrheit in den Ratsgremien verabschiedet werden.

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Die SPD-Spitze hat erste kommunalpolitische Ziele für 2016 formuliert: Peter Messing (vorne, von links), Dirk Härdrich und Marlene Hunte-Grüne sowie Reinhard Dobelmann (hinten links) und Bernd Gronenberg.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die SPD diskutiert derzeit, wie die 30 000 Euro am besten eingesetzt werden, die der Rat für integrative Sportförderung zusätzlich in den Etat 2016 eingestellt hatte. „Integration von Flüchtlingen lässt sich am besten über den Sport regeln“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Messing. Die im Entwurf formulierte Richtlinie mit sieben bis acht Punkten soll festlegen, für welche Angebote und Leistungen Sportvereine Anspruch haben auf Sportfördermittel. Unter anderem gehe es darum, Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen zu fördern, erläutert Messing. Ziel sei es auch, das ehrenamtliche Engagement von Flüchtlingen in Vereinen zu fördern.

Die SPD hat ihren Entwurf auch an die anderen Ratsfraktionen weitergeleitet. „Wir hoffen auf eine breite Mehrheit bei den Beratungen“, betont Messing. Idealerweise könne die Richtlinie in der März-Sitzung des Rates beschlossen werden. Ratsvorsitzender Bernd Gronenberg spricht von einer „Win-win-Situation für die Stadt und die Vereine“, wenn nach der Richtlinie gefördert werde. „Gerade für kleinere Vereine ist das eine echte Chance.“

Im Bereich der Kindertagesstätten hat sich die SPD eine „qualitative Entwicklung“ zum Ziel gesetzt, wie der jugendpolitische Sprecher Dirk Härdrich erläutert. „Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen, deshalb müssen wir das Angebot verbessern.“ Bisher passten die Anforderungen an die Einrichtungen und die Rahmenbedingungen aus Sicht der SPD nicht zusammen. Die Gruppen seien zu groß, es fehle an Betreuerinnen und Weiterbildung für das Personal, und es gebe zu wenige Fachräume in den Einrichtungen. Auch für dieses Projekt stehen laut Ratsbeschluss 30 000 Euro zusätzlich im Etat für 2016 zur Verfügung. "Ein Tropfen auf den heißen Stein", sei das zwar, sagt Messing. „Vieles ist nicht von heute auf morgen möglich“, betont Härdrich. Die Sozialdemokraten setzen deshalb auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in den nächsten Jahren. Auch die Region sei bei der Finanzierung gefordert. „Wir werden nicht alles alleine machen können“, sagt Härdrich. Zunächst soll nun die Stadtverwaltung bis zur Jahresmitte Vorschläge vorlegen, welche Verbesserungen zuerst umgesetzt werden sollen.

Von Andreas Kannegießer

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