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Schneebruch: Viel Arbeit für mehr Sicherheit

Barsinghausen Schneebruch: Viel Arbeit für mehr Sicherheit

Die bei dem plötzlichen Wintereinbruch am Montag entstandenen Schäden im Barsinghäuser Stadtgebiet sind erheblich: Die Verwaltung beziffert die Kosten für notwendige Baumfäll- und Pflegearbeiten auf Zehntausende Euro.

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Mitarbeiter einer Barsinghäuser Fachfirma beseitigen am Mont-Saint-Aignan-Platz einen Ahornbaum, der durch Schneebruch schwer beschädigt worden war.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Vor allem Bäume, die noch belaubt waren, konnten der nassen Schneelast vielerorts nicht standhalten, wie Rainer Bernsdorff vom Fachdienst Tiefbau erläutert. Trotz des Tauwetters bestehen die Gefahren weiterhin: Angebrochene Äste oder Baumkronen drohen herabzufallen. Am Mittwoch ging es deshalb vor allem darum, für Sicherheit zu sorgen: Bernsdorff war den ganzen Tag über vor allem rund um Schulen und Kindergärten unterwegs, um Gefahrenstellen zu lokalisieren und mit oranger Sprühfarbe zu markieren.

Manche der Pflegearbeiten kann der Baubetriebshof erledigen. Viele Arbeiten müssen laut Bernsdorff aber an Fachfirmen vergeben werden, weil die Stadt keinen Hubsteiger besitzt. „Alles, was wir an Firmen kriegen konnten, haben wir genommen“, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. Am Mittwoch hatte die Verwaltung unter anderem den Waldfriedhof, den Weg um den Ziegenteich und den gesamten Zechenpark aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch der Egestorfer Kirchweg konnte noch nicht befahren werden. „Wir hoffen, dass wir die meisten Gefahren kurzfristig beseitigen und die Wege wieder freigeben können“, sagt Bernsdorff.

Voraussichtlich bis mindestens Ende nächster Woche gesperrt bleiben wird allerdings die Verlängerung der Straße Zur Heisterburg oberhalb von Hohenbostel. Dort seien umfangreiche Arbeiten in vielen Eichenkronen im Landschaftsschutzgebiet notwendig, erläutert Bernsdorff. Allgemein warnt die Stadtverwaltung derzeit vor dem Betreten sämtlicher Waldflächen.

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Von Andreas Kannegießer

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