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Schüler bauen eine Schwitters-Installation

Kirchdorf Schüler bauen eine Schwitters-Installation

In Anlehnung an den berühmten Dadaismus-Künstler Kurt Schwitters aus Hannover, der von 1887 bis 1948 lebte, haben Zehntlässler des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) eine überdimensionale Rauminstallation im Foyer des Schulzentrums Am Spalterhals gebaut.

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Hendrik (von links), Manuel, Jana und Julia schauen sich das Kunstobjekt nach dem Vorbild des Dadaismus-Künstlers Kurt Schwitters an.

Quelle: Frank Hermann

Kirchdorf. Geometrische Formen aus Pappe verbinden Rundes und Eckiges, Großes und Kleines, Buntes und Grau-Weißes zu einer ganz besonderen Unterrichtsarchitektur. Unter der Leitung von Kunstlehrerin Susanne Reimann haben 24 Schüler aus dem zehnten Jahrgang zwei Stunden lang an dieser Installation mit dem Namen "Hommage an Kurt Schwitters" gearbeitet.

Susanne Reimann nennt ihr Projekt mit dem Kunstkurs 1ku25 "ein Experiment": Ohne Vorgaben und Vorabskizzen haben die Schüler ihre gestalterischen Ideen spontan umgesetzt und dabei ihre kreativen Ansätze untereinander weiterentwickelt.

"„Wir haben einfach angefangen, ohne zu wissen, wie das Resultat zum Schluss aussehen soll. Das war ein prozesshaftes Arbeiten für eine wahrhaft schräge Konstruktion", erläutert Susanne Reimann.

Als Basis dient ein Holzgerüst, montiert auf einem standfesten Plateau. Darauf steckten, hefteten, tackerten und klebten die Jugendlichen ihre Pappelemente zur Schwitters-Skulptur zusammen. "Es war eine tolle Sache und hat Spaß gemacht, mit der eigenen Kreativität zu diesem gemeinsamen Projekt beitragen zu können", betont Jana aus dem Kunstkurs. Mitschüler Hendrik schwärmte von einem Ergebnis "ganz vieler Ideen von ganz vielen Leuten".

Dank der Arbeit an der gemeinschaftlichen Rauminstallation kann sich Gymnasiastin Marina nun besser in das künstlerische Schaffen eines Dadaisten wie Kurt Schwitters hineinversetzen. "Alles war ganz spontan und spielerisch, eher dem Zufall als festen Regeln folgend", erläutert die Schülerin.

Zum Abschluss des Projektes haben die Jugendlichen aus dem Kunstkurs gestern damit begonnen, die fertige Rauminstallation zu zeichnen. "Das ist viel schwieriger als der eigentliche Bau", sagte Marina.

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Kunstschülerin Marina zeichnet die Schwitters-Installation.

Quelle: Frank Hermann

Von Frank Hermann

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