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Schulen sind Großbaustellen in den Ferien

Barsinghausen/Kirchdorf Schulen sind Großbaustellen in den Ferien

Die Stadt Barsinghausen lässt während der Sommerferien in den meisten städtischen Schulgebäuden Umbau- und Sanierungsarbeiten ausführen. Großes Thema ist weiterhin die Verbesserung des Brandschutzes, um die in den vergangenen Jahren verschärften Sicherheitsauflagen zu erfüllen.

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Das Gebäude der Ernst-Reuter-Schule steht unter Denkmalschutz. Der zweite Rettungsweg muss deshalb innen im Gebäude geschaffen werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Außerdem soll die Energiebilanz der kommunalen Gebäude verbessert werden. In den vier Grundschulen in Hohenbostel, Großgoltern, Kirchdorf und Egestorf investiert die Kommune in diesen Wochen insgesamt rund 750.000 Euro, wie Fachdienstleiter Ekke Geisel von der Gebäudewirtschaft berichtet. Die Arbeiten sind zumeist Teil von mehrjährigen Sanierungsplänen, um die Gebäude bautechnisch aufzurüsten.

„Wir brauchen überall zwei voneinander unabhängige Rettungswege“, erläutert Geisel. In der Egestorfer Ernst-Reuter-Schule muss dazu ein besonderer Aufwand getrieben werden. Weil der historische, dreistöckige Altbau unter Denkmalschutz steht, kam die günstigste Lösung - der Anbau einer Fluchttreppe aus Metall an einer Seitenfassade - nicht infrage. Nun werde der zweite Rettungsweg innerhalb des Gebäudes geschaffen, sagt Geisel. „Dazu wird ein zweites, abgeschlossenes Innentreppenhaus eingebaut.“ Verbunden war das allerdings mit einem Neuzuschnitt mancher Funktionsbereiche: „Das Schulsekretariat musste umziehen“, berichtet Geisel. Die Gebäudewirtschaft hofft, dass bis zum Ende der Ferien die Wände des neuen Innentreppenhauses komplett fertiggestellt sein werden. Die Stahltreppe darin werde aber erst nach Schulbeginn eingebaut, sagt der Fachdienstleiter. Im Zuge der Verbesserung der Sicherheit werden in der Ernst-Reuter-Schule außerdem etliche Brandschutztüren erneuert und auch Wände neu gezogen. Laut Geisel kosten die Bauarbeiten im Egestorfer Schulgebäude in diesem Sommer rund 170.000 Euro.

Schulturnhalle wird aufwendig gedämmt

Die Stadtverwaltung setzt das Mehrjahresprogramm zur Modernisierung der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule fort. Nachdem im vergangenen Jahr eine Deckenstrahlheizung installiert worden war, ist nun die Gebäudehülle an der Reihe. Mitarbeiter einer Fachfirma erneuern derzeit die Glasfassade und die Fenster auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite. Nach den Ferien wird zudem ein Wärmedämmverbundsystem auf die Wände aufgebracht, wie Fachdienstleiter Ekke Geisel von der Gebäudewirtschaft berichtet. Dann sei die Halle aber schon wieder benutzbar, sagt er. „Insgesamt investieren wir in die Turnhalle in diesem Jahr etwa 200.000 Euro.“

In der Albert-Schweitzer-Schule in Großgoltern geht es vor allem um den Brandschutz. „Wir setzen das im vergangenen Jahr aufgestellte Konzept um“, sagt Geisel. Für rund 215.000 Euro werden neue Schutztüren und sogenannte Brandschotts im ganzen Gebäude eingebaut. Ebenfalls eine moderne Brandmeldeanlage lässt die Verwaltung installieren. Auch in der Wilhelm-Busch-Schule in Hohenbostel baut eine Fachfirma in diesen Wochen eine solche aufwendige Meldeanlage ein, die unter anderem mit Rauchmeldern entlang der Rettungswege sowie mit Lautsprechern und Sirenen ausgestattet ist.

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