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Schulfest wird zum Ort für Begegnungen

Barsinghausen Schulfest wird zum Ort für Begegnungen

Die Zahl der Gäste beim großen Schulfest am Sonnabend anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Hannah-Arendt-Gymnasiums war kaum zu überschauen. Schüler, Lehrer, Ehemalige, Eltern, Freunde und Gäste nutzten die Gelegenheit zur Begegnung in lockerer Atmosphäre oder auch zum Wiedersehen – teilweise nach Jahrzehnten.

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Gute Laune verbreitet beim HAG-Schulfest das Projekt „Flashmob“ mit einer Tanzeinlage.

Quelle: Maike del Rio

Barsinghausen. Schon zur Eröffnung drängelten sich die Gäste am Nachmittag vor dem ASB-Bühnen-Truck, um dann später in und um die Schule zu Ausstellungen, Ständen und Mitmachaktionen auszuschwärmen. Die Veranstaltung dauerte bis tief in die Nacht. Für die Programmübersicht zum Schulfest des früheren „Ganztagsgymnasiums“ (GTG) war ein großformatiges Plakat nötig. Die Vorbereitungen waren vor einem Jahr angelaufen, an den letzten drei Tagen vor dem Ereignis fand eigens eine Projektwoche statt. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen. So hatten sich die Schüler des Projekts 1967 mit allem beschäftigt, was im Gründungsjahr des HAG Thema war. Das reichte von Comics, Kleidung und Mode bis zur Studentenrevolte, dem 6-Tage-Krieg und der misslungenen Apollo-1 Mission. Unter den mehr als 30 Projekten war auch der sogenannte „Flashmob“. Dabei hatte die gesamte Schule eine Choreographie einstudiert, und einige Schüler tanzten sie vor der ASB-Bühne vor. Beim Schulfest konnte die Aula aufgrund der Sanierungsarbeiten nicht genutzt werden, sodass vieles draußen ausgerichtet werden musste. „Es sind acht Baukörper auf diesem Gelände, das ist nicht ohne“ sagte Barsinghausens Erster Stadtrat Thomas Wolf entschuldigend. Für die fertige Aula werde nun ein passender Name gesucht, kündigte er an. Schulleiterin Silvia Bethe dankte den rund 80 Eltern, die das Fest mitorganisiert hätten und hob hervor, dass 500 Schüler bei der Feier im Einsatz seien. Auszeichnungen gab es auch: Rettungsschwimmerin Ronja Brunschön wurde von Sigrid Soer das 1111. DLRG-Abzeichen verliehen. Danach nahm die Schulleiterin einen Spendenscheck über 400 Euro vom Sportring Barsinghausen entgegen. Denn das HAG hatte sich eine Woche zuvor als engagierteste Schule bei der Benefizveranstaltung Barsinghausen läuft hervorgetan. Clemens Stummeyer vom ASB freute sich über dreizehn neue Schulsanitäter, die ihre Urkunden überreicht bekamen. Eine Überraschung gab es auch noch: Namensgeberin Hannah Arendt höchstselbst war es scheinbar, die in einem alten Mercedes vor der Bühne vorfuhr und der Limousine quicklebendig entstieg. Ihre lange Abwesenheit begründete sie mit der Arbeit an einem neuen Werk, das von neuen Phänomenen in der aktuellen Politik handeln werde. Nach ihrer Meinung gefragt, ob sie den Namen der Schule gutheiße, antwortete Arendt, dass sie sich geehrt fühle, dass es aber größere Geister gebe, nach denen Schulen benannt werden sollten. In die Rolle der großen politischen Philosophin war eine HAG-Schülerin geschlüpft, deren Stärken neben der Schauspielerei offenbar auch in der Philosophie liegen. Auf Nachfragen beharrte sie jedoch hartnäckig darauf, Hannah Arendt zu sein.

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Von Maike del Rio

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