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Schulsanitäter zeigen, was sie können

Barsinghausen Schulsanitäter zeigen, was sie können

Zum fünften Wettkampf der Schulsanitätsdienste des Jugendrotkreuzes haben sich am Freitag rund 220 Schüler von 22  Schulen aus der Region und aus Hannover in der Goetheschule/KGS getroffen. An 13 Stationen in der großen Sporthalle mussten die insgesamt 44 Gruppen einer kritischen Jury zeigen, was sie können.

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Ein Finger ist abgetrennt. Die Schulsanitätsgruppe der Goetheschule/KGS hilft.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Es waren hauptsächlich Schüler der siebten bis neunten Klassen sowie einige zehnte Klassen vertreten. Das Teilnehmerfeld wurde in Anfänger und Profis unterteilt. An der KGS wurde der Wettkampf zum ersten Mal ausgetragen. Schulleiter René Ehrhardt hatte dem DRK der Region Hannover die Schule aus Austragungsort vorgeschlagen, weil ausreichend Platz vorhanden ist und die Goetheschule ebenfalls unter der Leitung des Deutsch- und Englischlehrers Holger Hoffmann einen Schulsanitätsdienst hat.

Die zu lösenden Aufgaben entsprechen dem, was an Unfällen oder Krankheitsbildern an Schulen geschehen könnte: vom abgetrennten Finger, Stromschlag, Platzwunden am Kopf, Bewusstlosigkeit ohne spürbaren Herzschlag. Die Juroren auf den Stationen sind Rettungssanitäter oder Ausbilder beim DRK. Sie achteten darauf, dass die Schüler – wenn nötig – einen Notruf absetzten, die Hilfe richtig ausführten, sich mit den sehr realistischen geschminkten „Opfern“ beschäftigten, ihnen erklärten, was mit ihnen gerade geschieht. Auch der Eigenschutz wurde bewertet, zum Beispiel, wenn Blut im Spiel war.

"Der Wettbewerb bedeutet für die Teilnehmer auch Stress. So erfahren sie, wie sie selbst reagieren, wenn mal etwas Schlimmeres passiert“, sagt Nadine Hunkert vom DRK Region Hannover. Nach der jeweiligen Prüfung gaben die Juroren Tipps, wie die Schüler es künftig noch besser machen können.

Bei den Profis hat das Kurt-Schwitters-Gymnasium Hannover gewonnen, bei den Anfängern die IGS Springe. Die Goetheschule, mit zwei Profiteams an Start, erreichte die Plätze sechs und 14.

Von Jörg Rocktäschel

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