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Segeln: Meyers treten gegen die Weltbesten an

Barsinghausen Segeln: Meyers treten gegen die Weltbesten an

Die Vorfreude steigt bei Andreas Meyer und dessen Sohn Christian: Ab Donnerstag werden die beiden begeisterten Segelsportler als eingespieltes Team bei der Flying Dutchman-Weltmeisterschaft an den Start gehen, die in diesem Jahr auf dem Steinhuder Meer ausgetragen wird.

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Andreas und Christian Meyer trainieren mit ihrer Flying Dutchman-Jolle intensiv für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft auf dem Steinhuder Meer.

Quelle: Achim Elsner

Barsinghausen. Meyer und sein Sohn messen sich gut eine Woche lang in insgesamt neun Wettfahrten mit den besten Segelteams der Welt. Am Start sind rund 120 Mannschaften aus 16 Nationen.

Flying Dutchman-Boote (FD) gehören zu den schnellsten Regattajollen überhaupt, deren Beherrschung aber wegen der vielfältigen Trimmmöglichkeiten des Bootes viel Können und Erfahrung voraussetzt. Andreas Meyer hat diese Erfahrung schon in seiner Jugend als Flying Dutchman-Segler gesammelt, auch wenn er danach fast 20 Jahre lang in anderen Bootsklassen gesegelt ist. „Als ich hörte, dass die WM in Steinhude ausgetragen wird, hat es mich noch einmal gereizt“, berichtet der 55-jährige Geschäftsmann. Vor gut einem Jahr begannen Andreas und Christian Meyer mit den Vorbereitungen und dem regelmäßigen Training für ihre Bewährungsprobe im Kreise der weltbesten FD-Segler. Den Barsinghäusern kam entgegen, dass in der seit 1992 nicht mehr olympischen Bootsklasse keine Qualifikationsregatten gesegelt werden müssen, um bei der WM antreten zu dürfen.

Im Boot sind die Rollen klar verteilt: Der 15-jährige Christian übernimmt die Rolle des Vorschoters, der durch Gewichtsverlagerung dafür sorgt, dass das Boot möglichst aufrecht und damit schnell über die Wellen gleitet. Zudem ist er für die Bedienung des Spinnakersegels verantwortlich. Vater Andreas führt als Steuermann das Ruder und entwickelt die Taktik. „Ich muss entscheiden, auf welchem Weg wir am schnellsten zur Luv-Tonne kommen“, erläutert er. Goetheschüler Christian Meyer ist zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft offiziell für eineinhalb Wochen vom Unterricht befreit. „Christian hat sich in der Bootsklasse gut etabliert“, lobt sein Vater. Die beiden Meyers ahnen, dass sie im Kampf mit den weltbesten FD-Seglern am Ende kaum eine Siegchance haben werden. „Aber wir freuen uns, dabei zu sein und wollen uns nicht zu billig verkaufen“, sagt Andreas Meyer.

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Von Andreas Kannegießer

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