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Ein Sommerfest mit südamerikanischen Klängen

Egestorf Ein Sommerfest mit südamerikanischen Klängen

Erstmals veranstalteten mehrere Egestorfer Vereine gemeinsam ein Sommerfest. Die Idee entstand durch den irischen Frühschoppen, der im Rahmen der Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag Egestorfs im vergangenen Jahr ausgerichtet worden war. Das musikalische Motto diesmal: Südamerika.

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Das Sommerfest der Egestorfer Vereine war ein voller Erfolg - auch wenn der Kuchen ein wenig unter dem warmen Wetter litt.

Quelle: Maike del Rio

Egestorf. Könnte der Rasen hinter der Christuskirche sprechen, er hätte sicher so manches zu erzählen. Seit 1848 steht die fertige Kirche an diesem Ort, wie alt der Rasen ist, ist nicht überliefert. Vergangenen Sonntag ist ihm jedoch etwas widerfahren, was er trotz seines hohen Alters sicher noch nicht erlebt hat: Es wurde Cha-Cha-Cha auf ihm getanzt - zur Musik der fünfköpfigen Latinoband Tropicado, die für einen Tag Urlaubsfeeling an den Deister brachte.

„Jedes Jahr im November treffen sich die Egestorfer Vereine, um das kommende Jahr zu besprechen“, erklärt der Sprecher des achtköpfigen Organisationsteams, Horst Wesemeyer. Dort sei die Idee aufgegriffen worden, einmal im Jahr ein Sommerfest der Vereine zu veranstalten. „Wie beim irischen Frühschoppen im letzten Jahr wollen wir jedes Jahr eine andere musikalische Ausrichtung wählen. In diesem Jahr ist es spanischsprachige Musik. Was es im nächsten Jahr wird? Mal sehen!“, beschreibt Wesemeyer die Entstehungsgeschichte und weitere Planung des Sommerfestes.

„Wir haben festgelegt, dass das Fest zukünftig immer am letzten Sonntag vor den Sommerferien stattfinden soll“, verrät Wesemeyer. Kulinarisch wird jeweils passend zur Musik auch eine Spezialität und ein Getränk angeboten. „Aber natürlich gibt es auch die bewährten Angebote vom Grill und das leckere Kuchenbuffet der Damen vom Roten Kreuz“, betont Wesemeyer.

Die hatten diesmal ihre liebe Not. Petrus meinte es etwas zu gut und schickte karibische Temperaturen - passend zur Musik, nicht aber zu Schokoladenmuffins und Joghurtschnitten. Da half auch das farbenfrohe Zirkuszelt des Stadtjugendrings wenig, das vorsorglich zum Schutz aufgestellt worden war.

„Jeder Verein leistet, was er kann“, erklärt Wesemeyer die Aufgabenverteilung. „Der eine bringt zum Beispiel Zelte, der andere Personal", sagt er. "Die Gaststätte Reinecke hat uns Zelte und Sitzmobiliar zur Verfügung gestellt, die Bühne ist die, auf der auch das Krippenspiel aufgeführt wird.“ Für die Kinder wurde Nicola Kasper mit ihrem Mäusetheater, Kinderschminken und Luftballonmodellage engagiert.

„Dieses erste Mal kann ja nur so etwas wie ein Testlauf sein“, erklärt Sprecher Wesemeyer. Die Zusammenarbeit der sieben beteiligten Vereine - der Christusgemeinde, dem Roten Kreuz, der Freiwilligen Feierwehr, dem Mandolinen- und Gitarrenorchester, dem Männer- und dem Frauenchor sowie dem Verband Wohneigentum - habe bereits sehr gut geklappt.                   

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Von Maike del Rio

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