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Spezielle Brille simuliert einen Rausch

Barsinghausen Spezielle Brille simuliert einen Rausch

Knapp 500 Barsinghäuser Schüler ab Klasse 10 sind in dieser Woche bei der Aktion „Fit für den Straßenverkehr“ dabei. Polizeihauptkommissar Karsten Schröder vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Garbsen informiert über die Gefahren und Risiken von Alkohol und Drogen.

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Keine leichte Aufgabe: Kleine Gegenstände müssen aufgehoben werden, die Rauschbrille stört dabei erheblich.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Das Projekt von Polizei, Feuerwehr und AOK im Feuerwehrhaus ist für jene gedacht, die zumindest theoretisch bald Fahranfänger sein können. Den ab 17 Jahren dürfen sie nach bestandener Prüfung mit dem Führerschein BF 17 in Begleitung erfahrener Führerscheininhaber ein Auto lenken.
Schröder schildert nicht nur die Wirkungsweise von Alkohol und Drogen. Er fragt auch nach den Gründen, warum getrunken oder gekifft wird und warnt vor Konsequenzen. Denn wer fahruntüchtig erwischt wird, kann den „richtigen“ Führerschein erst einmal vergessen. Die Theorie wurde mit einem praktischen Teil ergänzt.
Die Rauschbrille spielt dabei eine wichtige Rolle. Die simuliert einen Wert von 1.0 Promille. Der Blick wird trübe. Die Schüler mussten einige Aufgaben lösen, zunächst ohne und dann mit Brille: Sieben kleine Gegenstände vom Boden aufheben, ein Schnapsglas einschänken und ein Türschloss aufschießen. Der 16-jährige Robin benötigte im ersten Durchlauf 19 Sekunden, im zweiten 47. Der Tunnelblick durch die Brille irritierte ihn sehr. Kurioserweise waren die Mädchen im zweiten Durchgang durchweg schneller als die Jungen. Eine Schülerin schaffte die Aufgabe sogar in 15 Sekunden. Laut Schröder ein absoluter Rekord. Er begleitet das Präventionsprojekt seit neun Jahren, in Barsinghausen waren bislang 3600 Schüler dabei. Ergänzend zum Projekt lernten sie das Rettungsgerät der Feuerwehr kennen.

Von Jörg Rocktäschel

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