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Sport will sich besser darstellen

Barsinghausen Sport will sich besser darstellen

Die meisten der im Barsinghäuser Sportring zusammengeschlossenen Vereine sind sich offenbar einig: Die Öffentlichkeitsarbeit und die Außendarstellung des Sports als bedeutende gesellschaftliche Kraft müssen in der Deisterstadt verbessert werden.

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Karl Rothmund (links) und Sportring-Vorsitzender Lothar Brecht diskutieren über die Zukunft der Interessenvertretung des Sports.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Vertreter von mehr als 20 Vereinen haben am Dienstagabend im Sporthotel Fuchsbachtal auf Einladung von Karl Rothmund über dessen Thesen diskutiert. Barsinghausens Ehrenbürger hatte zuletzt mehrfach harte Kritik an den derzeitigen Strukturen des Sportrings geübt und eine grundlegende Erneuerung der Interessenvertretung von rund drei Dutzend Sportvereinen gefordert. Dass der Einfluss des Sports verbessert werden muss, ist wohl Konsens unter den Vereinen. Umstritten ist aber noch der Weg dorthin. Der scheidende Sportringvorsitzende Lothar Brecht empfindet Rothmunds Kritik an der Organisation als überzogen. „Da sind Wunden entstanden, das war nicht nötig“, sagte er. Über Forderungen nach Neuerungen könne diskutiert werden, „aber müssen wir den Sportring neu erfinden?“. Klaus-Jürgen Dallmann (TSV Barsinghausen) kritisierte, dass Rothmund den Weg in die Öffentlichkeit gewählt habe, ohne zuerst mit dem Sportring und den Vereinen selbst diskutiert zu haben. „Das ist kein Stil“, sagte er. Rothmund selbst bekräftigte, dass es Ziel aller Veränderungen sein müsse, die Sportförderung zu verbessern. „Es muss etwas passieren“, sagte er. „Die Sportförderung muss sowohl ideell als auch finanziell wieder dahin kommen, wo sie früher war.“ In den Vereinen werde unglaublich viel geleistet, aber es gebe keine Lobby in Rat und Verwaltung. „Der Sport ist kommunikativ schlecht

Bei der nächsten Mitgliederversammlung des Barsinghäuser Sportrings am 11. September soll über mögliche Veränderungen der Satzung und der Organisation der Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine zumindest diskutiert werden. Das ist das Ergebnis der Zusammenkunft von Vertretern der Vereine am Dienstagabend. Initiator Karl Rothmund war am Ende der Veranstaltung zufrieden. „Ich bin froh, dass alle anerkennen, dass etwas zu ändern ist“, sagte er.

Der Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes will seine Thesen über die Zukunft des Sports in der Deisterstadt noch einmal schriftlich zusammenfassen und vor der Sportring-Versammlung an alle darin organisierten Vereine schicken. Rothmund betonte, dass er die jüngste Diskussion nicht als Fußballfunktionär, sondern im Interesse des Sports allgemein begonnen habe. „Wer mehr Geld haben will, braucht gute Argumente“, sagte er.

Zu Rothmunds zentralen Thesen gehört die Forderung, dass der Sport mehr Präsenz in allen gesellschaftlichen Bereichen zeigen solle. Vertreter des Sports müssten auch im Stadtmarketingverein mitwirken, meinte er. „Wir haben im Sport viel anzubieten.“ Nach Rothmunds Vorstellungen sollten sich Vereine und Sportring auch wieder stärker für internationale Begegnungen engagieren. Auch die Nachhaltigkeit ist ein Thema, mit dem sich der Sportring nach Rothmunds Auffassung unbedingt beschäftigen sollte. Dazu gehören etwa sportliche Kooperationen mit Schulen oder Kindergärten.

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