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Sportlerehrung: Auslaufmodel oder Neuanfang?

Barsinghausen Sportlerehrung: Auslaufmodel oder Neuanfang?

Horst Fabisch, seit den Vorstandswahlen im September neuer Vorsitzender des Sportrings, will noch keine Prognose abgeben, ob es im nächsten Jahr eine Ehrung von Barsinghausens besten Sportlern geben wird. „Keiner weiß, wie es weitergeht“, sagt Fabisch.

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Kirchdorfs Fußballer und Groß Munzels Volleyballerinnen posieren während der Sportlerehrung 2015 für ein Erinnerungsfoto. Ob sie noch einmal die Gelegenheit bekommen, an einer Ehrungsveranstaltung teilzunehmen, steht derzeit in den Sternen.ddd

Quelle: Mirko Haendel

Barsinghausen. Viel wurde in den vergangenen Monaten gestritten um Stimmgewichtung der Mitgliedsvereine im Sportring und eine Neustrukturierung und -ausrichtung der Interessenvertretung. Mit Beginn der Weihnachtszeit ist das Thema in den Hintergrund getreten. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung Ende Februar 2016 soll viele der Fragen klären.

Sicher ist allerdings schon jetzt: Eine Sportlerehrung wie in den vergangenen Jahren wird es im nächsten Jahr nicht geben. "Wir haben Ausschüsse eingesetzt, die derzeit Vorschläge und Anträge für alle möglichen Themen erarbeiten. In diesen Wirren muss eine Sportlerehrung – wenn überhaupt – später als gewohnt stattfinden“, sagt er.
In den vergangenen zehn Jahren wurde die Ehrungsveranstaltung zumeist im Februar abgehalten. Das wird 2016 nicht funktionieren, denn derzeit herrscht noch nicht einmal Einigkeit darüber, nach welchen Kriterien die Kandidaten ermittelt und in welchem Rahmen die Gewinner anschließend geehrt werden sollen.
Nachdem Karl Rothmund die Beendigung seines persönliches Engagements bei der Sponsorenakquise angekündigt hatte, ist es unwahrscheinlich, dass den Organisatoren wieder vergleichbare finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden. Für Fabisch nur ein Grund, die Sinnhaftigkeit der Ausrichtung einer Sportlerehrung nach gewohntem Muster infrage zu stellen.
„Der Sportring besteht aus 38 Vereinen. Doch nur die wenigsten haben sich in der Vergangenheit in irgendeiner Form an der Sportlerehrung beteiligt. Sie ging an den meisten Vereinen vorbei. Wir müssen einen anderen Beteiligungsmodus finden“, meint er. Der Sportringvorsitzende kann sich eine Sportlerehrung in Form eines Sportfests vorstellen. „Im Rahmenprogramm sollten alle Vereine vertreten sein“, wünscht sich Horst Fabisch.
Er betont jedoch auch, dass eine Ehrung der Sportler spätestens im Mai 2016 über die Bühne gehen sollte, alles andere sei sinnlos. Für ihn sei es allerdings keine Niederlage, sollte dies nicht gelingen.

Von Mirko Haendel

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