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Sportring: Förderung muss erhöht werden

Barsinghausen Sportring: Förderung muss erhöht werden

Eine Erhöhung der Sportförderung mahnte Bertold Kuban vom Vorstand des Sportring Barsinghausen am Dienstagabend im Ordnungs- und Ehrenamtsausschuss an. Die Sportvereine seien im Rahmen des Haushaltsicherungskonzeptes der Stadt erheblich zur Kasse gebeten worden, erinnerte er.

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Der Ordnungs- und Ehrenamtsausschuss tagt im Feuerwehrhaus Egestorf.

Quelle: Jörg Rocktäschel

Barsinghausen. Inzwischen seien sie kaum noch in der Lage, die Substanz der Anlagen zu erhalten und die Grünanlagen weiterhin so zu pflegen, wie bisher. Dies seien Aufgaben, die sie auf Grund des Haushaltsicherungskonzeptes zusätzlich übernehmen mussten. Zudem stünden die Vereine im Wettbewerb mit Studios und litten unter sinkenden Mitgliederzahlen.
Von der aktuellen Sportförderung in Höhe von 57 350 Euro müsse die von der Stadt erhobene Hallennutzungsgebühr von 51 600 Euro abgezogen werden. Zwar kämen 30 000 Euro für Integrationsmaßnahmen und die erreichten Energieeinsparungen im Jahr 2015 in Höhe von 13 000 Euro hinzu, und somit entstünde ein Betrag von 48 754 Euro. Doch das entspreche lediglich einer Summe von 4,87 Euro pro Mitglied, die den Vereinen pro Jahr an Förderung zur Verfügung stehe.
Kuban regte ein festes Budget an: „Wir wollen die Stadt nicht überfordern, aber es sollte höher ausfallen als die bisherige Förderung.“ Das Thema Integration sei sicherlich nicht in einem Jahr erledigt, die Förderung der besonderen Angebote der Vereine sei aber nur auf ein Jahr ausgelegt gewesen.
Deutlicher wurde Georg Olfermann, Mitglied des Sportringvorstands, der sich im Ausschuss allerdings als Vorsitzender des TSV Goltern äußerte. „Die Vereine sind am Existenzminimum. Wir müssen die Förderung verdoppeln“, forderte Olfermann. „Sonst sind wir bald nicht mehr die Stadt des Sports.“
Um einen Bedarfsplan für die Sportstätten im Barsinghäuser Stadtgebiet zu entwickeln, wird die Verwaltung laut Axel Heyerhorst, Leiter Fachdienst Sport und Kultur, mit dem Sportring eine Projektgruppe bilden. Auf Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Tilman Kuban sollen auch die Fraktionen jeweils einen Vertreter in die Gruppe entsenden. Das erste Treffen ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Nach Einschätzung von Bertold Kuban könnte dabei vielleicht auch eine bittere Wahrheit für manchen Verein auftauchen.

Von Jörg Rocktäschel

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