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Sportring: Ist Konflikt um die Zukunft zu lösen?

Barsinghausen Sportring: Ist Konflikt um die Zukunft zu lösen?

Die angestrebte Neuausrichtung des Barsinghäuser Sportrings wird offenbar nicht ohne weitere Konflikte über die Bühne gehen. Sportring-Vorsitzender Horst Fabisch stellt wesentliche Teile des von drei Arbeitsgruppen vorgeschlagenen neuen Konzepts in Frage. „Ich bin eher skeptisch, dass sich das umsetzen lässt“, sagt er.

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Der amtierende Vorstand des Barsinghäuser Sportrings mit dem Vorsitzenden Horst Fabisch (Dritter von rechts) muss sich der Diskussion über die Neuausrichtung der Interessenvertretung von 38 Sportvereinen stellen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Für Montag, 11. April, ist eine interne Sitzung des Sportrings anberaumt, bei der über die Vorschläge der drei Arbeitsgruppen diskutiert werden soll. In den nächsten Wochen soll es dann eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, bei der Neuerungen zur Abstimmung gestellt werden.

Fabisch hält es nicht für ausgemacht, dass es tatsächlich zu grundlegenden Veränderungen kommen wird. Das Ganze wäre nur mit einer Änderung der Geschäftsordnung des Sportrings umsetzbar, sagt Fabisch. „Und das geht nur mit einer Zweidrittelmehrheit.“ Er rechnet offenbar nicht damit, dass die Kritiker des jetzigen Sportringvorstands eine solche Mehrheit für ihre Änderungsvorschläge organisieren können.

Die Arbeitsgruppen fordern für Barsinghausen ein auch schriftlich fixiertes Bündnis des Sports zwischen Vereinen, Verwaltung und Politik, um so die Bedeutung des Sports für die Stadt und ihre Bürger deutlich zu machen. Damit verbunden sein soll die Mitarbeit von Sportringvertretern in den Gremien des Rates und anderen Gruppen wie dem Integrationsbeirat. „Was soll ein solches Bündnis bringen und, vor allem, wie soll es mit Leben erfüllt werden?“, fragt Fabisch. Der Vorsitzende glaubt nicht, dass der hohe Mitwirkungsanspruch zu erfüllen ist. „Die Leute dafür haben wir gar nicht“, sagt der Vorsitzende. Es gebe wenig Bereitschaft, richtig in die Sportring-Arbeit einzusteigen. „Das können wir nicht schaffen.“

Eher pessimistisch beurteilt Fabisch auch den weiteren zentralen Arbeitsgruppenvorschlag, dass die Sportförderung der Stadt deutlich angehoben wird und künftig ein Förderbudget für Sportanlagen und zusätzlich ein Etat für zweckgebundene Projekte zur Verfügung stehen sollen. Mehr Geld wäre schön, meint Fabisch, aber das Konzept der Arbeitsgruppe erfordere hohen Aufwand bei der Umsetzung. Positiv beurteilt Fabisch immerhin die Vorschläge der Arbeitsgruppen für eine verbesserte Außendarstellung. Der Sportring habe einen neuen Internetauftritt erarbeitet, der testweise online geschaltet worden sei. Die Resonanz sei jedoch mager gewesen. Nur zwei Vereine hätten auf Anfragen dazu Rückmeldungen abgegeben.

Von Andreas Kannegießer

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