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Sportring fordert mehr Geld von der Stadt

Barsinghausen Sportring fordert mehr Geld von der Stadt

Der Vorstand des Sportrings Barsinghausen fordert von der Stadt höhere Fördermaßnahmen. 220.000 Euro wünscht er sich für die Sportvereine. Bei einer Mitgliederversammlung am Freitagabend betonte der Vorsitzende Berthold Kuban, dass die Sparmaßnahmen der Stadt nun ein Ende haben müssten.

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Michaela Hennies vom Regionssportbund ehrte gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Thomas Wolf (rechts) die ehemaligen Vorstandsmitglieder Hans-Heinrich Rode, Georg Olfermann und Christoph Lobisch.

Quelle: Johanna Kruse

Barsinghausen. "Aktuell werden die Sportvereine von der Stadt mit etwa 57.000 Euro gefördert. Diese gehen aber fast komplett wieder zurück an die Stadt, da dadurch gerade einmal die Gebühren für die Hallen und das Schwimmbad bezahlt werden können. Deshalb kann man nicht von einer finanziellen Förderung sprechen", sagte Kuban bei der Versammlung.

Als angemessene Förderung sieht der Vorstand eine Summe von mindestens einem Euro pro Spieler und Monat. Bei circa 10.000 aktiven Sportlern in den Vereinen, ergäbe das eine Förderung von 120.000 Euro. "Unser klares Ziel ist es, diese Summe im Haushaltsplan für 2018 und 2019 zu verankern", betonte der Vorsitzende.

Hinzu kommt die Forderung nach höheren Investitionen in die Sportanlagen der Vereine. "Alle Anlagen müssen ständig unterhalten werden, sonst entwickelt sich ein Investitionsstau, wie an einigen Anlagen schon erkennbar ist", sagte Kuban. "Dafür muss es von der Stadt ebenfalls ein transparentes und nachvollziehbares Förderprogramm geben." Hierfür wünscht sich der Vorstand nochmals 100.000 Euro, wodurch sich die Gesamtsumme der Födermittel auf 220.000 Euro beliefe. "Wir müssen jetzt einfach in die finanzielle Offensive gehen", sagte der Vorsitzende.

Eine weitere Maßnahme, um den Vereinssport in Barsinghausen zu sichern, sei die Erstellung eines Sportentwicklungsplanes. Durch einen unabhängigen Experten sollen die Angebote der Vereine aufgelistet und ins Verhältnis gesetzt werden. Dies soll auch der Stadt eine Hilfe sein, zu sehen, wo sich Förderungen und Investitionen lohnen. Der Prozess soll ein bis zwei Jahre dauern und knapp 25.000 Euro kosten. "Es wird nicht einfach werden und wahrscheinlich kommt es auch zu Streitigkeiten, aber wir müssen es tun, sonst kann der vereinsgebundene Sport in Barsinghausen so nicht weiter bestehen", erklärte Kuban.

Auch die Haushaltspläne für die Jahre 2015 und 2016 wurden von den Mitgliedern genehmigt. Aus diesen geht hervor, dass der Verein im Jahr 2015 zwar einen Überschuss von knapp 4340 Euro eingefahren hatte, im Jahr 2016 aber einen Verlust von fast 2000 Euro und im Jahr 2017 von etwa 415 Euro gemacht hat. Auch für das Jahr 2018 rechnet der Verein mit einem Minus von etwa 3000 Euro, was der vorläufigen Ausgabe für den Sportentwicklungsplan entspräche. "Dabei muss man allerdings bedenken, dass wir ja im Jahr 2018 auch mit einer höheren Förderung der Stadt rechnen, die noch nicht mit einkalkuliert ist", sagte Christoph Lobisch, Kassenwart des Sportrings.

Für Lobisch war diese Versammlung gleichzeitig auch die letzte als Vorstandmitglied. Für seine langjährige Vorstandsarbeit wurde er mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedet und für die vielen Jahre im Ehrenamt geehrt, wurden Hans-Heinrich Rode und Georg Olfermann. Zu den Nachfolgern der Geehrten wurden Martin Wildhagen vom TSV Barsinghausen für den Bereich Finanzen, Karl-Heinz Thiemann vom TSV Egestorf für den Bereich Vereinskommunikation und Roland John vom VSV Hohenbostel für den Bereich Ehrenamt gewählt.

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Michaela Hennies vom Regionssportbund ehrte gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Thomas Wolf (rechts) die ehemaligen Vorstandsmitglieder Hans-Heinrich Rode, Georg Olfermann und Christoph Lobisch.

Quelle: Johanna Kruse

Von Johanna Kruse

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