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Kein Fremdverschulden bei Sprung vom Balkon

Barsinghausen Kein Fremdverschulden bei Sprung vom Balkon

Im Fall des 22-jährigen Neustädters, der vom Balkon im achten Stockwerk eines Wohnhauses an der Wilhelm-Busch-Straße in Barsinghausen gesprungen ist, schließt die Staatsanwaltschaft ein Fremdverschulden aus. „Es gibt dafür keine Anzeichen“, teilt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge mit.

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Links neben dem vorderen Busch ist der 22-Jährige am 2. April nach seinem Sprung aus dem achten Stockwerk aufgeschlagen.

Barsinghausen. Gegen die drei Männer, die sich Sonnabendnacht, 2. April, in der Wohnung eines 19-jährigen Barsinghäusers aufgehalten haben, sei aber wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt worden. Laut Polizei hatten sie Marihuana und Amphetamine konsumiert.

Schließlich kam es in jener Nacht zu einem lautstarken Streit, den die Bewohner des Hochhauses gehört haben. Ein Gast floh aus der Wohnung ins Treppenhaus, der andere Gast in ein anderes Zimmer, der 22-jährige auf den Balkon. Um 2.50 Uhr hörte eine Nachbarin im vierten Stockwerk „ein lautes Plumpsgeräusch“. Zuvor hatte sie gesehen, wie ein großer Schatten an ihrem Balkonfenster vorbeihuschte. Der Neustädter war aus rund 20 Metern Höhe vom Balkon gesprungen und auf dem Rasen gelandet. Mit dem Kopf hat er einen Busch um 30 Zentimeter verfehlt.
Der Grund für seinen Sprung bleibt ungeklärt, hat wohl mit dem Drogenkonsum zu tun. Schon im Krankenhaus hatte er versichert, dass es sich nicht um einen Suizidversuch gehandelt habe. Hieß es zunächst, dass er innere Verletzungen erlitten habe, kam nun heraus, dass der 22-jährige schon einen Tag nach seiner Einlieferung dort „mit leichten Blessuren“ wieder nach Hause entlassen worden ist. Ein Zeuge des Geschehens hatte das Glück des Mannes seinerzeit mit den Worten kommentiert: „Der war wohl tief entspannt.“

Von Jörg Rocktäschel

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